Dreckige Hinterlassenschaften: Tunnel wird als Klo benutzt

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Aufreger in Felsberg-Gensungen: Die Sinti und Roma, die immer in der Ederau stehen, benutzen Tunnel als Toilette.

Felsberg-Gensungen. Ärgerlich und vor allem extrem unappetlich ist das, was die Sinti und Roma, die sich in der vergangenen Woche auf den Ederwiesen in Felsberg-Gensungen aufhielten, dort hinterlassen haben. Die Sinti und Roma standen mit ihren Wohnwagen vom 12. bis zum 20. August auf den Ederwiesen neben dem Tennisplatz.

Offensichtlich benutzten die "Camper" die kleine Bahnunterführung, die die Ederwiesen mit der Mittelhöfer Straße verbindet, als Toilette. Noch heute liegen dort Exkremente, Damenbinden und Slipeinlagen. "Erwischt" wurden einige Sinti und Roma beim "Geschäfte machen"  von Fußgängern und auch von Hundehaltern, die die Unterführung nutzen, um mit ihrem vierbeinigen Freund an den Ederauen Gassi zu gehen.

Auf Nachfrage sagte Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz: "Das geht natürlich überhaupt nicht. Schade, dass wir erst jetzt davon erfahren, wo die Sinti und Roma bereits abgereist sind. Wir haben allerdings eine Kontaktperson, bei der wir uns über dieses Verhalten beschweren und bei der wir Konsequenzen für ein künftiges derartiges Handeln ankündigen werden."

Die Sinti und Roma hätten bei ihrer Ankunft eine Einweisung bekommen, die auch die Verhaltensregeln auf dem Platz einschließt. "Außerdem haben wir ihnen Dixie-Toiletten angeboten. Die haben sie aber abgelehnt", sagt Steinmetz. Angenommen hätten sie hingegen das Angebot, die sanitären Einrichtungen des Felsberger Schwimmbades zu nutzen.

Steinmetz bittet die Bevölkerung darum, sich bei künftigen derartigen Vorkommnissen direkt an die Stadt Felsberg zu wenden.

Haben auch Sie einen "Aufreger"? Dann mailen Sie uns ein Foto (karsten.knoedl@mb-media.de) oder rufen Sie uns an: 05681/93688-11.

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