Drei Geburtstage und ein neues Fahrzeug bei der Feuerwehr in Bad Zwesten

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Fahrzeugübergabe:  (v. li.) stellv. Gemeindebrandinspektor Michael Brokmann, Gemeindebrandinspektor Björn Nöchel, stellv. Wehrführer Christopher Losekamp, Erster Beigeordneter Dieter Kraushaar, Wehrführer Marc Bachmann, Bürgermeister Michael Köhler, Horst Schäfer, Landrat Winfried Becker, Gerätewart Tobias Bachmann, Vors. der Gemeindevertretung Manfred Paul.

Vergangenen Samstag gab es gleich vier gute Gründe, mit der Bad Zwestener Feuerwehr zu feiern.

Bad Zwesten. Gleich vier gute Gründe zum Feiern hatten die Brandschützer in Bad Zwesten am vergangenen Samstag. Die Gründung jährte sich zum 90. Mal, zugleich konnte die Jugendfeuerwehr auf 45 Jahre zurückblicken und vor 20 Jahren wurde in der Kurgemeinde die erste Kinderfeuerwehr im Schwalm-Eder-Kreis gegründet. Im Laufe des Jahres hate die Wehr ein neues Fahrzeug übernommen, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 (HLF 20). Der Festkomers im Kurhaus wurde genutzt, um das Fahrzeug offiziell in Dienst zu stellen.

Beeindruckt dankten die Landtagsabgeordneten Regine Müller und Wiebke Knell in ihren Grußworten allen, die sich ehrenamtlich für die Allgemeinheit engagieren. „Das neue Fahrzeug ist ein weiterer wichtiger Puzzlestein für den Brandschutz und die Sicherheit für die Allgemeinheit“, so Landrat Winfried Becker in seiner Rede.

Besonders stolz war Bad Zwestens Bürgermeister Michael Köhler auf die Jugendarbeit vor Ort. „Sie ist ein Garant für die Nachwuchsgewinnung in der Feuerwehr“, betonte der Bürgermeister. Den Worten des Bürgermeisters schloss sich der Vorsitzende der Gemeindevertretung Manfred Paul an. Paul betonte, dass die Politik die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr zu schätzen weiß, da sie ihre Freizeit der Allgemeinheit schenken.

Eine starke Truppe: Die Einsatzabteilung der Feuerwehr Bad Zwesten vor dem neuen HLF 20.

„Die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges ist wie eine Schwangerschaft“, mit diesen Worten leitete Wehrführer Marc Bachmann die Vorstellung des neuen Fahrzeuges ein. „Am Anfang steht die Zeugung.“ so Bachmann. Hierbei müsse man auf die Empfängnisbereitschaft von Verwaltung und Politik hoffen.

Danach schließe sich der lange Weg der Entwicklung an. Herausgekommen ist ein Fahrzeug, das den neuesten technischen Anforderungen entspricht und zur Sicherheit der Bevölkerung und Gäste der Kurgemeinde wesentlich beiträgt.

Im Anschluss konnten die Gäste das neue Fahrzeug und den restlichen Fuhrpark besichtigen. Zwischenzeitlich aufgekommende Fragen, konnten den Gerätewarten gestellt werden.

Ein besonderes Geschenk hatte die Abordnung der Partnerfeuerwehr aus Finsterbergen in Thüringen im Gepäck. Eine Bank die aus den Resten des Finsterberger Maibaums gefertigt wurde. Der Maibaum des Dorfes hatte Berühmtheit erlangt, da er beim Abbauen auf ein Fahrzeug fiel.

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