Driften bis das Ritzel glüht... bei der 2. Fritzlarer Mofarallye

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Spannende Rennen in staubiger Kulisse: Die Zuschauer bekamen die Verfolgungsduelle hautnah mit.
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Zufriedene Gesichter beim Organisatorenteam (v.li.) Holger Gibhardt, Dirk Beyer, Roland Rinberg und Markus Göbel.
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Kurze Besprechung bei den „Supergirls“ in der Wechselzone.
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Beim Kampf um die meisten Rundenzahlen zählt jede Sekunde – Pech, wenn dann die Technik streikt.
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Sie behielten immer den Durchblick , auch wenn die Sicht mitunter ziemlich stark vom Staub getrübt wurde: Die Rundenzähler.
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Fritzlar: Tolle Stimmung und prickelnde Rennsportatmosphäre auf dem Rundkurs am Lindenhof.

Von MICHAEL BRÜCKMANN

Fritzlar. Die Staubfahnen, die ab dem späten Samstagvormittag immer dichter vor dem Lindenhof aufstiegen, waren schon weitem zu sehen. Sie zeugten vom emsigen Treiben, welches seit den späten Vormittagsstunden auf der zur Rennstrecke umfunktionierten Wiese von Landwirt Erwin Volke im zunehmenden Maße herrschte. Anlass dafür war die 2. Fritzlarer Mofa-Rallye des MC Fritzlar, zu der sich 14 Teams mit 62 Fahrer/-innen angemeldet hatten.

Begleitet und unterstützt von zahlreichen Helfer/-innen konnten sie den Parcours zunächst ausgiebig testen, um sich mit dem Geläuf vertraut zu machen und dementsprechend die Zweiräder für das große Rennen optimal vorzubereiten. Um 13 Uhr war es dann endlich soweit. Unter dem lauten Beifall von über einhundert Zuschauern startete Holger Gibhardt den ersten von drei Wertungsläufen. In den jeweils 30 Minuten andauernden Durchgängen galt es möglichst viele Runden zu absolvieren, um schlussendlich den Siegerpokal in Empfang nehmen zu können.

Die flache, aber holprige Rennstrecke war keinesfalls einfach und sowohl für die Zweiräder, wie auch ihre Fahrer/-innen nicht leicht zu meistern. Während sich letztere regelmäßig beim Fahren ablösen konnten, mussten die „Feuerstühle“ bis zur 30-minütigen „Schrauber-Pause“ durchhalten, ehe auch ihnen eine Pause vergönnt war. Allerdings klappte das nicht immer, was zwar für die betroffenen Teams bedauerlich, der Spannung im Rennverlauf aber durchaus förderlich war.

Nachdem sich die Zielfahne am Nachmittag dann zum letzten Mal senkte, gab es folgende Endergebnisse: Gesamt- und gleichzeitig Sieger in der Klasse „Tuning-Mofas“ wurde das Team Arnd Kriebel/Dirk Beyer mit 108 gefahrenen Runden, in der Klasse „Standard-Mofas“ (mit noch gültiger Straßenzulassung) hatte das Team um Toni Kuglecz am Ende die Nase vorn, ebenso Moritz Stiehl und Jannik Mager bei den elektrisch angetriebenen Varianten und das beste Frauenteam stellten die „Supergirls“ aus Ungedanken.

Trotz kühl-windiger Witterung und reichlich staubhaltiger Luft hatten Zuschauer und Teilnehmer ihren Spaß an dieser tollen Veranstaltung und auch das Organisatorenteam zeigte sich sehr zufrieden: „Gegenüber der Premiere hatten wir in diesem Jahr mehr Teilnehmer und auch Zuschauer, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Mit dem diesjährigen Rennen sind wir rundum zufrieden und könnten uns daher gut vorstellen, auch im kommenden Jahr wieder eine Mofa-Rallye durchzuführen.“

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