Dritte Auflage der Lego-Schau „Zusammengebaut“ lockte zahlreiche Besucher ins Borkener Bürgerhaus

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Das ist nur etwas für große Spielzimmer: In diesem Lego-Stadion findet gerade ein Rockkonzert statt.
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Das ist nur etwas für große Spielzimmer: In diesem Lego-Stadion findet gerade ein Rockkonzert statt.
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Vom Raumschiff zum Musikinstrument: Heavy-Metal-Fan Andreas Hugel hat seinen „Millenium Falcon“ in eine Gitarre verwandelt.
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Am Wochenende lockte die dritte Auflage der Lego-Schau "Zusammengebaut" in das Borkener Bürgerhaus. Aussteller aus ganz Deutschland präsentierten ihre imposanten Modelle.

Borken. Ein kleines Plastiksteinchen macht noch kein Flaggschiff von Lord Nelson, aber 100.000 schon. Bereits zum dritten Mal hatten Andres Lehmann, Matthias Kuhnt und Michael Kopp die große Lego-Schau „Zusammengebaut“ auf die Beine gestellt. 36 Aussteller aus ganz Deutschland präsentierten sich am Wochenende im Borkener Bürgerhaus.

Egal ob Junge oder Mädchen, jung oder alt – die kleinen bunten Kunststoffsteine begeistern seit fast sechs Jahrzehnten in Kinderzimmern und Hobbykellern auf der ganzen Welt. So gab es denn auch die ganze Welt und sogar den Weltraum auf 600 Quadratmetern zu bestaunen – darunter der Eiffelturm, das Empire State Building oder der Taj Mahal. Letzteres stach besonders ins Auge, denn es ist mit 5.923 Teilen das zweitgrößte Modell, das Lego je herausgebracht hat.

Vom Raumschiff zum Musikinstrument: Heavy-Metal-Fan Andreas Hugel hat seinen „Millenium Falcon“ in eine Gitarre verwandelt.

Jan Göbel aus Goslar und viele weitere Aussteller hatten das indische Mausoleum von Samstag auf Sonntag „out of the box“ zusammengebaut. Doch es ging noch größer: Stefan Sander aus Langenhagen hatte beispielsweise den berühmten Trans-Europ-Express aus unzähligen roten und gelben Legosteinen nachgebaut, der auf der langen Tischreihe hin- und herfuhr. „Ich weiß nicht, wie viele Steine ich in zwei Jahren Bauzeit verarbeitet habe“, sagte er, „aber der ganze Zug wiegt 17 Kilogramm“.

Jan Müller vom Stein Hanse Team aus Hamburg hat das knapp vier Zentimeter große Lego-Männchen in den Maßstab 20:1 umgewandelt, mit der „Hans Hummel“ getauften Figur ließen sich viele Besucher fotografieren. Das Thema „Star Wars“ war gleich von mehreren Lego-Bauern aufgegriffen worden, besonders jugendliche Besucher waren von den Raumschiffen angetan.

Das ist nur etwas für große Spielzimmer: In diesem Lego-Stadion findet gerade ein Rockkonzert statt.

Heavy-Metal-Fan Andreas Hugel aus Bremen wartete mit etwas ganz Besonderem auf, an einem „Millenium Falcon“ hatte der 55-Jährige einen Gitarrenhals aus Lego angebaut und mit Saiten bespannt.

Der Phantasie waren in der Lego-Welt keine Grenzen gesetzt, auf der Bühne in einem gigantischen Stadion spielte eine Rockband – Videoleinwand und Lightshow durften dabei nicht fehlen. Beim Rundgang durch die Ausstellung konnte sich so manches Elternteil nur mit einem Auge auf die tollen Exponate konzentrieren, mit dem anderen galt es ständig die Kinder im Blick zu behalten, denn es fiel ihnen schwer, nicht „mit den Fingern zu schauen“.

Am Sonntagabend verschwand die ganze bunte Welt wieder in braunen Umzugskartons – doch am 24. November 2018 heißt es in Borken wieder „Zusammengebaut“.

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