Verein KiFaS fährt nun zum Teil elektrisch

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Freuen sich über die nun elektris chen Fahrten in Felsberg mit dem Nissan e-NV200 Evalia: (v. li) Katja Sandner (stellvertretende Vorsitzende), Carina Claus-Münzberg, Tobias Böge (Geschäftsführer von KiFaS), Gitta Hentschker-Kranixfeld (Vorsitzende), Bürgermeister Volker Steinmetz und vier der sieben Fahrer des Vereins. Das Kennzeichen passt auch gut zu dem 1991 gegründeten Verein KiFaS.

Essen auf Rädern und kurze Wege im Stadtgebiet Felsberg können von den Mitarbeitern des Vereins KiFaS ab sofort mit vier Benzinern und einem neuen E-Auto erledigt werden.

Felsberg.   Der Senioren- und Familienfreundliche Verein KiFaS (Kinder-, Familien- und Seniorenfreundliches Felsberg) hat mit Unterstützung des Landes nun eins der fünf für soziale Zwecke genutzten Fahrzeuge mit einem elektrischen Pendant ausgetauscht. KiFaS entstand aus einer Elterninitiative heraus. Bürgermeister Volker Steinmetz betonte, „wie wichtig es ist, einen solchen sozialen und kompetenten Partner in Felsberg zu haben.“

KiFaS agiert nun schon seit fast 27 Jahren in Kooperation mit der Stadt und dem Kreis, um Familien, Schülern und Senioren das Leben leichter zu machen. Aktuell werden rund 120 Kinder betreut und pro Tag zwischen 700 bis 800 Essen auf Rädern ausgeliefert beziehungsweise von Schülern vor Ort gegessen.

Dabei achten die Vereinsmitglieder auf eine ausgewogene Vielfalt. Täglich gibt es die Wahl zwischen drei Speisen (Regulär, ohne Schweinefleisch und vegetarisch) und diversen Snacks für die Schüler. Auch die mit Essen belieferten Senioren können wählen. „Über die Jahre ist der Verein an Mitgliedern und Aufgabenbereichen beständig gewachsen“, erzählte die Vorsitzende Gitta Hentschker-Kranixfeld und ergänzte, „wir wollen Arbeit schaffen und Familien entlasten.“

Für das Elektrofahrzeug, das beim Bauhof geparkt und geladen wird, soll noch eine Photovoltaikanlage folgen, damit es mit sauberem Strom betrieben wird. Steinmetz erklärt dazu, dass dies besonders wichtig sei, da die Herstellung der Lithiumakkus gegenüber Benzinern sich für die Umwelt erst ab einer entsprechend langen Nutzung des Fahrzeugs auszahlt. „E-Autos haben den Vorteil, kompatibler mit erneuerbaren Energien zu sein und das wollen wir nutzen“, so Steinmetz.

Das 109 PS-starke Fahrzeug soll überall dort eingesetzt werden, wo es Sinn macht. Mit rund 120 Kilometern Reichweite ist es aber ideal für kurze Stadtfahrten. Eine geteilte Hecktür und niedrige Ladekante helfen den Fahrern bei ihrer Arbeit. Die Anschaffungskosten von 33.000 Euro trägt zu 90 Prozent das KIP.

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