Echt abgefahren: Opel-Treffen in Gudensberg

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Viele interessante Opel-Modelle, für die sich auch noch heute eine große Fangemeinde begeistert, gab es beim großen Opel-Treffen in Gudensberg.

Gudensberg. Kapitän, Admiral oder Diplomat hießen sie früher einmal – auch Senator und Commodore. Wenn es sportlich voran gehen sollte, stand auch schon mal ein Monza vor der Garage. Für die Freunde der Mittelklasse gab es den Rekord. Die Rede ist von den Opel-Modellen der siebziger bis neunziger Jahre, die auch heute noch eine große, glühende und bestens vernetzte Fangemeinde haben. Den besten Beweis für diese Leidenschaft lieferte wieder einmal das Opel-Treffen auf dem Gudensberger Festplatz.

Dieses fand bereits zum achten Mal statt und zahlreiche Besucher kamen, um die liebevoll aufpolierten Schätzchen zu bewundern. Aus Nah und Fern waren die Freunde chromblitzender Karossen und wummernder HiFi-Anlagen angereist, um ihre Fahrzeuge zu präsentieren, zu schauen und zu fachsimpeln. Ein Teilnehmer kam sogar aus dem 351 Kilometer entfernten Norderstedt bei Hamburg. "Wir sind mittlerweile bei fast 300 Fahrzeugen", freute sich Bernhard Zech vom veranstaltenden Opel-Club Nordhessen. Auch das Wetter spielte mit, so dass es Blitze allenfalls auf den Autofronten zu sehen gab. Aber auch im Motorraum mangelte es den Opel-Besitzern nicht an Ideen und Einfallsreichtum.

Hier konnte etwa ein Calibra mit einem roten Drachen glänzen und hatte somit im wahrsten Sinne des Wortes Feuer unter der Haube. Und natürlich waren die Dezibel-Messungen der dröhnenden Motor- und Auspuffanlagen sowie der vibrierenden Bässe wieder eine Riesengaudi für die eingefleischten Opelaner. Dabei wurde so manche Lautstärke erzielt, die doppelt so laut war wie ein Düsenflugzeug.

Fotos: Hilbert

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