Elfershäuser Kreuz wegen Unfällen gesperrt

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Zur Erforschung des Unfallgeschehens: Die K 28 (Dagobertshäuser Straße) am Elfershäuser Kreuz ist bis Ende nächsten Jahres gesperrt.

Weil‘s zu oft kracht: K 28 bis Dezember 2020 nicht befahrbar – Gründe für die Unfälle sollen erforscht werden 

Malsfeld-Elfershausen. Hier kracht es regelmäßig: Das Elfershäuser Kreuz, das die Landesstraßen 3224 und 3435 sowie die Dagobertshäuser Straße (K 28) miteinander verbindet ist ein echter Problemverkehrspunkt, für den bis heute noch keine richtige Lösung gefunden werden konnte. Wie Stephan Bürger, Pressesprecher des Schwalm-Eder-Kreises, gegenüber unserer Zeitung erklärt, sei das Kreuz zwar nicht als Unfallschwerpunkt eingestuft, dennoch handele es sich um eine unfallträchtige Kreuzung.

In den vergangenen Jahren sind bereits einige Maßnahmen ergriffen worden, die Unfallzahlen am Elfershäuser Kreuz zu reduzieren. So wurden rot-weiße Lüft-Elemente und größere Stop-Schilder aufgestellt. Die Schilder wurden zudem noch mit Blinkleuchten versehen – ohne nennenswerten Erfolg, wie Bürger bestätigt. Aus diesem Grund greift der Kreis jetzt zu drastischeren Mitteln: Zur Erforschung des Unfallgeschehens, wie es in einer Mitteilung des Kreises heißt, ist seit Donnerstag das Elfershäuser Kreuz bis zum 31. Dezember 2020 zum Teil gesperrt. Die Sperrung betrifft den Bereich der K28, von Hilgershausen kommend zum Autobahnzubringer. „Auf diese Weise soll ermittelt werden, ob sich die Anzahl der Unfälle reduzieren oder vermeiden lässt, da die Unfallursache am Elfershäuser Kreuz vermutlich regelmäßig die Nichtbeachtung des Stop-Schildes ist“, so der Pressesprecher.

Die Maßnahme habe der Kreis mit Hessen-Mobil, der Gemeinde Malsfeld und der Polizei abgestimmt.

Die Polizei hatte erst im September vergangenen Jahres im Rahmen des „Europäischen Tages ohne Verkehrstote“ am Elfershäuser Kreuz ein Unfallszenario aufgebaut, um Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren.

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