Emotionale Übergabe des „Tiger-Regimentes“: Kommandeur Dr. Volker Bauersachs in Fritzlar verabschiedet

Das Kommando ist übergeben: (v.li.) Der neue Regimentskommandeur und Standortälteste Sönke Schmuck, Brigadegeneral Gert Gawellek und der verabschiedete Oberst Dr. Volker Bauersachs.
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Das Kommando ist übergeben: (v.li.) Der neue Regimentskommandeur und Standortälteste Sönke Schmuck, Brigadegeneral Gert Gawellek und der verabschiedete Oberst Dr. Volker Bauersachs.
Gebannte Zuschauer bei der Regimentsübergabe: (vorne v.li.) Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat, Kreistagsvorsitzender Michael Kreutzmann, Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und Landrat Winfried Becker.
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Gebannte Zuschauer bei der Regimentsübergabe: (vorne v.li.) Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat, Kreistagsvorsitzender Michael Kreutzmann, Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und Landrat Winfried Becker.
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Vor der eigentlichen Regimentsübergabe wurde der Fritzlarer Oberstleutnant Maaß (li.) für seinen dreieinhalb monatigen Einsatz im Irak – unter amerikanischer Führung – ausgezeichnet. Oberst Dr. Volker Bauersachs verlieh ihm die amerikanische „Joint Service Commendation“ Ehrenmedaille.
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Vor der eigentlichen Regimentsübergabe wurde der Fritzlarer Oberstleutnant Maaß (li.) für seinen dreieinhalb monatigen Einsatz im Irak – unter amerikanischer Führung – ausgezeichnet. Oberst Dr. Volker Bauersachs verlieh ihm die amerikanische „Joint Service Commendation“ Ehrenmedaille.
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Am Mittwochnachmittag, 16. Januar, verabschiedete sich Oberst Dr. Volker Bauersachs, Kommandeur des Kampfhubschrauberregimentes 36, von seiner Truppe.

Fritzlar. Emotionsreich ging es zu, am Mittwochnachmittag beim Übergabeappell in der Fritzlarer Georg-Friedrich-Kaserne. Oberst Dr. Volker Bauersachs, Kommandeur des Kampfhubschrauberregimentes 36, verabschiedete sich von seiner Truppe – er wechselt ins Bundesverteidigungsministerium nach Berlin. Und Brigadegeneral Gert Gawellek, Kommandeur der Divisionstruppen der Division Schnelle Kräfte, übergab das Kommando über das Regiment an Oberstleutnant Sönke Schmuck.

Man musste schon hart bleiben, um nicht die eine oder andere Träne zu verdrücken bei der feierlichen Zeremonie in der Halle 7 der Georg-Friedrich-Kaserne. Zum einen angesichts des feierlichen Rahmens, zu dem auch die musikalische Umrahmung durch das Heeresmusikcorps, unterstützt vom Spielmannszug aus Siegburg, beitrug. Gespielt wurde neben der Nationalhymne (zum Abschluss) unter anderem das Hessenlied. Das hatte sich der scheidende Regimentskommandeur gewünscht – nicht ohne Grund, denn „nach zunächst fünf Jahren und jetzt nochmal drei Jahren Fritzlar bin ich zu einem großen Teil Hesse geworden“, so der 50-Jährige bei seiner Abschiedsrede.

Emotional war es auch deswegen, weil sowohl Bauersachs wie auch Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat der auf so tragische Weise 2017 in Mali ums Leben gekommen Hubschrauberpiloten, Stabshauptmann Müller und Major Färber, gedachten, deren Familien der Verabschiedung ebenfalls beiwohnten.

Auch Brigadegeneral Gert Gawellek bat kurz um Entschuldigung dafür, dass er sich nicht ganz korrekt ans Protokoll halte, weil er so ergriffen sei. Bauersachs wünschte er, dass er „ein Stück Kampfhubschrauberregiment 36 mit nach Berlin nimmt“. Und dem „Neuen“, der auch für Kassel Standortältester sein wird, attestierte Gawellek die „zweifelsfrei notwendigen Erfahrungen“ und wünschte ihm „allzeit viel Erfolg und ‘Hals und Beinbruch’.“

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