Auf dem Fahrrad durch Norwegen und Schweden: Reinhard Pantke begeistert mit den Bildern seiner Reise

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Mit seinem Fahrrad und 40 Kilo Gepäck fuhr Reinhard Pantke durch Norwegen und Schweden.

Mit dem Fahhrad bereist Reinhard Pantke die Kontinente dieser Erde. Vor Kurzem war der Globetrotter zu Gast in der Melsunger Stadthalle und hatte imposante Bilder von seinem jüngsten Trip durch Norwegen und Schweden mit im Gepäck, die er zahlreichen Besuchern präsentierte.

Melsungen. Bodenständig, wie Weltenbummler Reinhard Pantke ist, sitzt er selbst am Eingang der Melsunger Stadthalle und begrüßt jeden seiner Gäste persönlich. Alsbald wurden die Stühle auch schon knapp, so gespannt waren die über hundert Zuschauer aus dem Schwalm-Eder-Kreis auf die spannenden Reisegeschichten des Braunschweiger Globetrotters. Seine digitale Film- und Bildershow zeigte „das Land, das den langen Weg im Namen trägt“, so Pantke zu Beginn. Er zeigte in über zwei Stunden die abwechslungsreichen Landschaften Norwegens und Schweden zu allen Jahreszeiten.

Seine Bildershow untermalte Pantke mit seinen Erlebnissen und Eindrücken, immer wieder aufgelockert durch Videosequenzen und umrahmt mit Musik. Reinhard Pantke legt die meis­ten der Kilometer mit einem normalen Fahrrad zurück – aufgrund seiner Größe allerdings mit einem längeren Rahmen. Das trägt ein Gewicht von rund 40 Kilo Gepäck. Mit dabei war eine recht umfangreiche Foto-Ausrüs­tung, bestehend aus verschiedenen Objektiven, einer GoPro-Actionkamera, einem Stativ und einer Drohne. „Da braucht es schon ein kleines Kraftwerk, um die Akkus jeden Abend zu laden“, erzählte Pantke. Mehrmals am Tag fuhr der Globetrotter vom Frühling in den Winter – bedingt durch die 45.000 Höhenmeter Unterschied. Dabei bieten sich oftmals kilometerlange, rasante Abfahrten, an denen er sein Publikum dank der GoPro-Aufnahmen teilhaben ließ.

Ende November mischen sich mit etwas Glück Nordlichter in das Abendrot.

„Bei 20 bis 25 Prozent Gefälle und 75 km/h Top-Speed braucht es schon beide Bremsen oder auch mal die Füße, um wieder zum Stehen zu kommen“, lachte Pantke. Die Ausblicke auf die aus dem Winterschlaf erwachten, blühenden Obstbäume und grünen Bergwiesen seien aber jede Mühe wert. Wenn dann Richtung Herbst jede Nacht pro Tag zehn bis zwölf Minuten länger wird, dauert es nicht lange, bis Ende November für circa sechs Wochen die Sonne gar nicht mehr über dem Horizont erscheint. Ein schöner Nebeneffekt sind dann die Nordlichter, die Pantke mit etwas Glück und hoher Belichtungszeit auf Foto einfangen konnte. Verschneite Landschaften beschweren einem Fotografen im Winter zwar schöne Aufnahmen, doch das Zelt scheint bei Temperaturen von minus 17 Grad bei Tag und minus 35 Grad in der Nacht auf den ersten Blick nicht die schönste Unterkunft zu bieten.

„Keine Sorge, durch die trockene Kälte fühlt es sich wesentlich weniger kalt an, so wie bei uns zwei bis drei Grad“, beruhigte Pantke sein geistig schlotterndes Publikum. Zukünftigen Norwegen-Reisenden gab Pantke noch hilfreiche Tipps: „Tun Sie sich selbst einen Gefallen und rechnen Sie nie in norwegische Kronen um. Und streichen Sie in der Zeit Alkohol vom Speiseplan – da zahlt man nämlich mal eben 49,70 Euro für ein Bier.“ Einen wertvollen Tipp für Sparfüchse hatte er auch noch parat: „Kramen Sie Ihre Norwegenkenntnisse zusammen und buchen Sie über die norwegischen Seiten, die sind nämlich nur halb so teuer.“

Mehr Infos und Eindrücke unter www.reinhard-pantke.de.

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