Ein Fall für die Feuerwehr Gudensberg: Flüssiges Fett aus Lkw

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Die Feuerwehr Gudensberg musste heute flüssiges Fett, das aus einem Lkw gelaufen war, von der Straße zwischen Felsberg und Gudensberg beseitigen.

Gudensberg.Gegen 11.30 Uhr wurde die Feuerwehr Gudensberg von der Leitstelle Schwalm-Eder mit dem Einsatzstichwort "Auslaufendes Fett aus einem LKW, Fritzlarer Straße, Höhe Raiffeisen" alarmiert.

Für die ersten Einsatzkräfte, die an der Einsatzstelle eintrafen, stellte sich folgende Lage dar. Aus einem Kasten–LKW lief flüssiges Fett aus. Bei dem LKW handelte es sich um ein Spezialfahrzeug einer Firma, die sich auf die Entsorgung von Speiseresten spezialisiert hat. Unter anderem werden Speiseöle, Alt- und Fritierfette entsorgt.

Die Ladefläche des LKWs ist mit einem Art Auffangwanne ausgestattet. In dieser Wanne sollen eventuell auslaufende Fette aufgefangen werden.

Der LKW war voll beladen mit sogenannten Fetttonnen, ähnlich unseren Mülltonnen. Keine der Fetttonnen war umgefallen, jedoch aus einigen, deren Deckel nicht mit den Verriegelungsklammern verschlossen waren, war flüssiges Fett ausgelaufen. Warum das Fett nicht in die Auffangwanne lief, sondern aus der Ladefläche auf die Straße lief, konnte nicht geklärt werden.

Auf der Strecke von Felsberg bis Gudensberg wurde die Fahrbahn, hier gerade in den Kurvenbereichen und in Gudensberg und Maden die innerörtlichen Straßen durch das Fett verschmutzt und es bestand eine erhöhte Rutsch- und Schleudergefahr.

Eine Beseitigung des flüssigen Fettes war nur durch eine Spezialreinigungsmaschine der Firma Walke möglich. 

Die Feuerwehr Gudensberg warnte die Autofahrer vor der Gefahr und brachte als erste Maßnahme Bindemittel aus, damit die Rutschgefahr gemindert wurde. Insgesamt waren 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeuge bis 20.30 Uhr im Einsatz.

Während des Einsatzes wurde die Drehleiter der Gudensberger Feuerwehr zur Unterstützung zu einem Rettungseinsatz nach Besse angefordert. Hier musste eine schwergewichtige Frau zuerst nach einem Krankenhausaufenthalt in ihre Wohnung transportiert werden. Danach wurde festgestellt, dass die Frau jetzt alleine und hilflos in der Wohnung ist. Dann wurde auf Anordnung der Behörde die Frau wieder aus dem Haus transportiert und mit einem Schwerlastrettungswagen in ein Altenheim gebracht.

Text: Bernd Völske

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