Klein aber fein: Weihnachtsmarkt Borken hatte seinen ganz eigenen Charme

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„Auf den Borkener Weihnachtsmarkt“ (v. re.): Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm, Alexandra Sorge und Ulf Warlich stoßen auf gutes Gelingen an.

Am Wochenende fand der Borkener Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz statt. Der kleine Markt überzeugte mit seinem ganz eigenen Charme. Erstmals gab es zum Auftakt eine Laternenumzug für Kinder.

Borken. In diesem Jahr startete der Borkener Weihnachtsmarkt mit einem Novum, ein Laternenumzug vom neuen zum historischen Rathaus bildete am frühen Freitagabend den Auftakt. Die fünfjährige Alina und die dreijährige Mara, zwei Gäste aus dem Saarland, marschierten mit ihren rosafarbenen Papierleuchten brav hinter dem Fanfarenzug- und Spielmannszug 1973 Borken-Kleinenglis her.

Mit ihnen kamen etwa zwei Dutzend Kinder und deren Angehörige auf den Marktplatz. „Schön, dass sie trotz der verkürzten Adventszeit und den vielen Weihnachtsmärkten in der Region hierher gekommen sind“, begrüßte Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm die Borkener und ihre Gäste. „Ich danke den Kita-Kindern, die heute Morgen die Weihnachtsbäume so schön geschmückt haben“, rief Alexandra Sorge vom Unternehmerring Schwalm-Eder-West e.V. den jüngsten Besuchern zu. Gemeinsam mit Schatzmeister Ulf Warlich begaben sie sich anschließend auf eine Runde zu den einzelnen Buden, die den Platz und den Weg zur Kirche säumten.

Bildergalerie: Weihnachtsmarkt auf dem Borkener Marktplatz

 © Köster
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Am Stand des Partnerschaftsvereins Borken-Méru warteten bereits Dieter Götte, Helmut Hausmann und Jürgen Stieler auf ihre Gäste, „Heiße Jaqueline“ oder Apfel-Cidre mit und ohne Calvados verbreiteten ihren Duft über den Markt. Auch Hermann Waldmann hatte ein besonderes Tröpfchen im Angebot: „Borkener Bären-Grog ist seit 30 Jahren Tradition beim Weihnachtsmarkt“, warb er für das wärmende Getränk. Nebenan duftete es nach etwas ganz anderem, Julia Koch und ihre Tochter Mia boten nämlich handgesiedete Seifen an, darunter auch eine Rotkäppchen-Seife.

Der ganze Markt war ein wahres Eldorado für Nasen, denn nur wenige Meter weiter lag das Aroma von Milchreis in der Luft, doch der war nicht zum Essen, sondern diente Nicole und Andre Bansen als Füllung für ihre selbstgenähten Taschenwärmer. Auf dem Platz vor der Bühne roch es dagegen nach Tannenzweigen, eine Schicht feiner Holzhackschnitzel bedeckte das harte Pflaster und verwandelte es in weichen Waldboden.

Die Band „Sound of Music“ sorgte mit ihrem Unplugged-Programm für Stimmung und so genossen viele Besucher noch ein paar fröhliche Stunden mit Freunden oder Arbeitskollegen.

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