Förderzusagen in Höhe von 350.000 Euro für Fritzlar

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Am Dienstag übergab Finanzminister Dr. Thomas Schäfer im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) gleich zwei Förderzusagen an die Stadt Fritzlar.

Fritzlar. Am Dienstag fand eine ganz besondere Stadtführung in Fritzlar statt. Kein geringerer als Bürgermeister Hartmut Spogat führte den hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, Europastaatssekretär Mark Weinmeister sowie die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg (Bad Wildungen) durch die historische Altstadt. Vorbei am Rathaus ging es zur historischen Stadtmauer im Bereich des Ambergs, die dank der Förderzusagen des Landes nun in mehreren Abschnitten instandgesetzt wird. Der Anlass für den hohen Besuch des hessischen Finanzministers waren nämlich gleich zwei Übergaben von Förderzusagen im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) an die Stadt Fritzlar. „Hessen packt’s an. Die Stadt Fritzlar investiert nun kräftig mit Hilfe des Landes in ihre Infrastruktur. Knapp 437.000 Euro fließen durch das KIP in die Instandsetzung der historischen Stadtmauer (rund 280.000 Euro) sowie in Straßenunterhaltungsarbeiten (rund 70.000 Euro). Davon übernimmt das Land einen Anteil in Höhe von rund 350.000 Euro“ , sagte Schäfer. Mit diesen Worten übergab der Finanzminister die ersten beiden Förderzusagen an Bürgermeister Spogat.

Weitere Förderanträge der Stadt befinden sich derzeit noch in Prüfung. Der Bürgermeister erklärte anlässlich der Förderzusagen: „Die Mittel des Kommunalinvestitionsprogramms versetzen uns in die Lage, gleich mehrere Projekte von Umbau-, Sanierungs-, und Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Eine dieser Maßnahmen ist die historische Stadtmauer Amberg, die gefühlt schon 24 mal auf unserer Agenda stand und immer wieder getreu dem Motto „das hält noch ein Jahr“ geschoben wurde.“

In einem ersten Schritt soll mit einem Aufwand von 400.000 Euro die Sanierung der Stadtmauer beginnen. Das historische Erbe müsse erhalten werden. Nachhaltig werden sich sicherlich auch die Straßenunterhaltungsarbeiten auswirken, die mit Hilfe des KIP auf den Weg gebracht werden können, so der Bürgermeister weiter. „Über die insgesamt rund 1,7 Millionen Euro Fördermittel von Bund und Land, die der Stadt aus dem KIP zustehen, sind wir in Fritzlar sehr erfreut.“

KIP vereinigt Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Die Kommunen können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro.

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