Auf der Suche nach Unterstützung: Freiwillige Feuerwehr Felsberg braucht Aktive

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Auch wenn letztendlich weniger freiwillige Feuerwehrler dazu gekommen sind, als erhofft, blicken Stadtbrandinspektor Markus Semmler, Bürgermeister Volker Steinmetz und Arbeitskreisvorsitzender Klaus Pioro (v.li.) positiv in die Zukunft.    Foto: Privat

Mit verschiedenen Aktionen, etwa dem Verteilen von Löscheimern, warb die Felsberger Feuerwehr um mehr aktive Mitglieder. Das Fazit fällt jedoch nicht ganz zufriedenstellend aus.

Felsberg. Fast 5.000 rote Löscheimer haben Feuerwehrleute im vergangenen Herbst in allen Felsberger Stadtteilen verteilt und dabei drastisch auf die fehlenden Aktiven in den Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren in Felsberg hingewiesen.

Auch bei Aktionen an den Feuerwehrhäusern aller Stadtteile gaben die Feuerwehren einen Einblick in ihre Arbeit und versuchten so, neue Mitglieder zu werben. Dies sei allerdings auf unterschiedliches Interesse gestoßen: Zumeist hätten sich die Feuerwehren eine größere Beteiligung aus der Bevölkerung gewünscht. Sehr viele Besucher dieser Veranstaltungen waren dabei selbst Feuerwehrleute oder ehemalige Aktive.

Auch wenn letztendlich weniger freiwillige Feuerwehrler dazu gekommen sind, als erhofft, blicken Stadtbrandinspektor Markus Semmler, Bürgermeister Volker Steinmetz und Arbeitskreisvorsitzender Klaus Pioro (v.li.) positiv in die Zukunft.    Foto: Privat

Jetzt zogen die Verantwortlichen um Arbeitskreisvorsitzenden Klaus Pioro, Stadtbrandinspektor Markus Semmler und Bürgermeister Volker Steinmetz eine endgültige Bilanz über den Erfolg dieser Werbe-Aktionen für die Arbeit bei den Freiwilligen Feuerwehren: In dem Aktionszeitraum von Anfang Oktober 2016 bis zum 31. Januar 2017 haben sich zwölf neue Aktive angemeldet. Bei den Jugendfeuerwehren waren es zwei Jugendliche, die sich zur Mitwirkung angemeldet haben. Bei den Kinderfeuerwehren sind drei Mitglieder hinzugekommen. Den Feuerwehrvereinen haben sich 43 neue Mitglieder angeschlossen. Hervorstechend seien hierbei die Ergebnisse in Wolfershausen mit 17 und Brunslar mit zehn Neuzugängen.

Freiwillig in Gefahrensituationen

Mit dem Ergebnis der Löscheimer-Aktion müsse man zufrieden sein, so Klaus Pioro. „Wir hatten uns vor dem Beginn gewünscht, dass pro Einsatzabteilung mindestens eine neuer Aktiver dazukommt. Dies haben wir auch erreicht“. Im Inneren habe man sich aber, bei dem riesigen Aufwand der betrieben wurde, einen größeren Zugang bei den Aktiven erhofft. Pioro weiter: „Wir brauchen mehr Aktive. Wir müssen da am Ball bleiben!“

In nächster Zeit sollen weitere Felsberger persönlich angesprochen werden, um sie für die Tätigkeit in der Einsatzabteilung zu gewinnen. Pioro fordert aber auch mehr Anerkennung für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehrleute ein. „Schließlich stehen hier Tag und Nacht Menschen bereit, um ihrem Nächsten aus Not und Gefahr zu helfen. Oft auch unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit“. Bürgermeister Volker Steinmetz erklärte, dass die Stadt die Aktionen zur Mitgliedergewinnung bei aktiven Feuerwehrleuten weiter unterstützen will. Als ein Dankeschön für die Felsberger Aktiven bezeichnete er den freien Hallenbadeintritt. Die Stadt Felsberg stellt für diese Aktion, die der Fitness der Einsatzkräfte dienen soll, jährlich bis zu 1.000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung.

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