Freiwillige Polizeihelfer für Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg nehmen ihrem Dienst auf

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Wurden am Donnerstag offiziell in Dienst gestellt: Die neuen freiwilligen Polizeihelfer für Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg.

Am 19. Januar begannen die 15 Polizeihelfer ihre Ausbildung. Jetzt erhielten sie ihre Ausbildungsnachweise.

Fritzlar. Für die 15 Freiwilligen Polizeihelfer war es ein ganz besonderer Tag. Nach ihrer Ausbildung erhielten sie vor Kurzem im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Fritzlarer Rathaus ihre Ausbildungsnachweise. Sie dürfen sich nun offiziell Freiwillige Polizeidiensthelfer nennen.

An der Veranstaltung nahmen neben dem Präsidenten des Polizeipräsidiums Nordhessen, Konrad Stelzenbach, ein Vertreter des Hessischen Innenministeriums (Landespolizeipräsidium) Polizeioberrat Erik Hessenmüller, die Bürgermeister der Städte Fritzlar, Hartmut Spogat, und Bad Wildungen, Ralf Gutheil, weitere Vertreter ihrer Kommunen und der Stadt Gudensberg sowie des Polizeipräsidiums Nordhessen teil.

Nachdem Bürgermeister Spogat als Hausherr alle Anwesenden willkommen hieß und Grußworte aus dem Innenministerium sowie den profitierenden Kommunen folgten, erhielten die sichtlich erfreuten und stolzen Polizeihelfer ihre Nachweise über die erfolgreich absolvierte Ausbildung. Diese übergab auch Polizeipräsident Stelzenbach persönlich und wünschte den Polizeihelfern, die bereits Ende April in den Städten Fritzlar, Gudensberg und Bad Wildungen auf Streife gehen werden, viel Erfolg bei ihrer die Sicherheit unterstützenden Tätigkeit und im Miteinander mit den Bürgern vor Ort.

Fritzlarer Bürgermeister Spogat setzt auf Dialog

Hartmut Spogat, Bürgermeister der Stadt Fritzlar, bei seinem Grußwort: „Ich bin erfreut, dass der Polizeidienst jetzt startet. Die Freiwilligen Polizeihelfer werden durch ihre Arbeit das Sicherheitsempfinden der Bürger verbessern. Dabei steht auch der Kontakt beziehungsweise die Verbindung von Einwohnern und Ordnungskräften im Vordergrund. Den Dialog zwischen allen Betroffenen gilt es zu unterstützen und umso mehr auf die tatsächlichen Belange eingehen zu können.“

Die 15 Polizeihelfer begannen am 19. Januar ihre Ausbildung, die insgesamt 50 Stunden umfasste. Fachkundige Beamte der Polizei unterrichteten sie und brachten ihnen die erforderlichen Befugnisse näher.

Diese umfassen – neben den Selbsthilferechten – Befugnisse aus dem Bereich der Gefahrenabwehr, verdächtige oder auffällige Personen zu befragen, Personalien festzustellen oder beispielsweise einen vorübergehenden Platzverweis zu erteilen. Sie lernten auch, dass es ihnen nicht gestattet ist, in die persönliche Freiheit einzugreifen oder Personen und deren Sachen zu durchsuchen. Die Freiwilligen Polizeihelfer sind im Übrigen nicht bewaffnet, sondern zu ihrem eigenen Schutz mit Pfefferspray ausgerüstet. Darüber hinaus verfügen sie über Mobiltelefone. Die „Ehrenamtlichen“ sind hauptsächlich in öffentlichen Anlagen, in Wohngebieten und in Fußgängerzonen zu sehen.

Zu erkennen sind die Freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfer an ihrer Uniform, dem Wappen des Landes Hessen und dem Aufdruck „Freiwilliger Polizeidienst“. Auch die 15 neuen Helfer/-innen sind bereits mit Uniformen ausgestattet.

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