Fritzlar und Bundeswehr laden zum Neujahrsempfang in die Dom- und Kaiserstadt

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Der traditionell von der Stadt Fritzlar und dem Kampfhubschrauberregiment 36 veranstaltete Neujahrsempfang hatte einiges zu bieten. Neben vielen Ehrungen und Rückblicken auf Hohepunkte des vergangenen Jahres, gab es auch einen Ausblick auf den bevorstehenden Hessentag.

Fritzlar. Auch in diesem Jahr veranstalteten die Stadt Fritzlar und das Kampfhubschrauberregiment 36 ihren Neujahrsempfang gemeinsam in der Stadthalle. In Begleitung ihrer Ehefrauen, hießen Bürgermeister Hartmut Spogat und Oberst Sönke Schmuck bereits am Eingang die Gäste persönlich willkommen.

Nach der musikalischen Einleitung durch den Frauenchor „New Voices“ aus Geismar, eröffnete der Hausherr den langen Begrüßungsreigen der Ehrengäste. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft, der in der Domstadt beheimateten Behörden, Vereinen und Verbänden, den Kirchen, dem Gesundheitswesen und weiteren Sparten waren der Einladung gefolgt. Neben Bundeswehr-, Polizei- und Feuerwehruniformen, stachen vor allem die bunten Gewänder der Karnevalisten ins Auge, aber auch Vereinsschützen und Sportler kamen zum Teil im einheitlichen Dress.

„Seit dem 17. Dezember dürfen wir uns offiziell Hessentagsstadt 2014 nennen“, gab das Stadtoberhaupt stolz bekannt, daher begrüßte er den Hessentagsbeauftragten des Landes, Thorsten Herrmann, besonders herzlich. Nach dem stillen Gedenken für die Verstorbenen, begann der Bürgermeister mit seinem Jahresrückblick. „Einige Personen Fritzlars haben sich besonders hervorgetan, ich möchte sie die -Fritzlarer des Jahres- nennen“, sagte er und nannte als Erste Petra Fezzigna mit der Hessischen Pflegemedaille ausgezeichnet worden war.

Mit Martin Volke und Johannes Gertenbach stellte Spogat zwei erfolgreiche Junglandwirte vor und auch Andreas Bubenhagen machte seiner Heimat alle Ehre, er war zuvor in Berlin als bester Zerspanungsmechaniker ausgezeichnet worden. Im Anschluss ließ er zahlreiche Jahreshöhepunkte Revue passieren und bilanzierte zudem ausgewählte Bauprojekte und andere Investitionen, wie etwa das neue Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr.

Im Ausblick fanden sich ebenfalls größere Vorhaben, „der erste Spatenstich für die KiTa Sehrgärten soll im Mai stattfinden“, war nur eines von mehreren Beispielen, mit Blick auf den Hessentag sah der Rathauschef unter anderem großen Modernisierungsbedarf für die Stadthalle. „Wir stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, aber wir haben hervorragende Voraussetzungen, den gesellschaftlichen Wandel zu meistern und die Chancen zu nutzen“, blickte Spogat optimistisch in die Zukunft. „Für mich persönlich war es ein gutes Jahr, aber es ging viel zu schnell vorbei“, begann Oberst Schmuck sein Resümee – er hatte das Kommando über den Fritzlarer Verband vor gut zwölf Monaten übernommen. Auch der Stabsoffizier berichtete über laufende Sanierungsmaßnahmen innerhalb der Kaserne sowie die Herausforderungen an die Truppe, die mit Aufträgen für die Landes- und Bündnisverteidigung gut ausgelastet sei.

Mit Blick auf den Hessentag kündigte er an, dass zu diesem Termin auch der „Tag der Bundeswehr“ in Fritzlar stattfinden werde. Zu guter Letzt zeichnete Bürgermeister Spogat eine große Zahl erfolgreicher Sportler aus, darunter die achtjährige Emma Scherp, die beim Nordhessischen Crosscup in ihrer Altersklasse siegte. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto mit den Sportlern freuten sich alle auf den gemütlichen Teil – Soldaten des Stabszuges übernahmen das Catering und die Damen der FKG „Närrische 11“ verwöhnten die Gäste mit selbstgebackenem Kuchen.

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