Fritzlar: Hospital zum Heiligen Geist strukturiert Chirurgie um und erweitert das Angebot deutlich

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Neu im Team: Dr. Sven Ricks (kaufmännischer Geschäftsführer, li.) und Dr. Carsten Bismarck (medizinischer Geschäftsführer, re) begrüßen Dr. Hubert Bölkow, den neuen Leitenden Arzt der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie am Hospital zum Heiligen Geist.

Dr. Hubert Bölkow ist seit 1. Juli neuer Leitender Arzt der „Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie“.

Fritzlar. Das Fritzlarer Hospital zum Heiligen Geist stellt sich im Bereich Chirurgie neu auf und gründet dafür eine neue Abteilung: Die „Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie“. „Damit treiben wir unsere Spezialisierung weiter voran“, erläutert Dr. Carsten Bismarck, medizinischer Geschäftsführer des Fritzlarer Krankenhauses, diesen Schritt.

Neuer Mann im Hospital ist Dr. Hubert Bölkow. Der gebürtige Baden-Württemberger ist seit dem 1. Juli neuer Leitender Arzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. Zuvor war Bölkow 24 Jahre am Korbacher Krankenhaus tätig und leitete dort die Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie. In den vergangenen beiden Jahren arbeitete der 67-Jährige am Krankenhaus in Arnsberg.

„Das ist ein Ass, das sticht“, kommentiert Dr. Bismarck die „Verpflichtung“ von Bölkow, der seinen Wechsel nach Fritzlar wie folgt begründet: „Was mich enorm reizt: Hier eine neue Abteilung aufbauen zu können. Und das in einem Umfeld in dem alles passt.“ Mit der Umstrukturierung hat die Klinik für Chirurgie am Hospital zum Heiligen Geist jetzt drei Unterabteilungen:

– die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie (Leiter: Dr. Hubert Bölkow) – die Klinik für allgemeine, Viszeral- und Adipositas-Chirurgie (Leiter: Dr. Carsten Bismarck)

– die Klinik für Gefäßchirurgie“ (Leiter: Jörg Graefe)

Bölkows Team in der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie umfasst neben den Assistenzärzten auch die Oberärzte Sylka Bachmann, Dr. Christian Gäck und Dr. Roman Strehl.

Mit der Schaffung der neuen Abteilung erweitert sich das Angebot des Hospitals deutlich. „Dazu gehört beispielsweise die Wirbelsäulenchirurgie, die Kindertraumatologie, die Gelenkchirurgie und die Minimalinvasive Chirurgie, um nur einiges zu nennen “, so Bismarck. Und Bölkow nennt ein Beispiel: „So werden wir bei Kreuzband-Operationen, neben den herkömmlichen Verfahren, bei denen eine Plastik zum Einsatz kommt, auch neuere Methoden anwenden – beispielsweise die Kreuzbandnaht.“

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EXTRA INFO

Das ist neu oder wird erweitert:

– Knochenbruchbehandlung­en. Dazu zählt ab jetzt auch die Sporttraumatologie (z.B. Schulter und Ellenbogen) und Beckenfrakturversorgung

– Gelenkspiegelungen großer Gelenke

– Gelenkersatz: Primär- und Wechselprothetik (Knie, Hüfte und Schulter) – Wirbelsäulenchirurgie bei Frakturen

– Schmerztherapie am Rücken

– Kyphoplastie

– Hand- und Fußchirurgie

– Bandplastiken bei Gelenkverletzungen – insbesondere arthroskopische Kreuzbandnähte und -plastiken

– Kinderchirurgie (ab 6 Jahre)

– Chirurgisches Wundmanagement

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