Ursulinenschule hat 5.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU gewonnen

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Streicheleinheiten. Sophia Walkenhorst, Marlene Schulze und Anna-Lena Pritsch (v.l.) mit zwei der Kanninchen, für die im Rahmen des Projektes „Ich und meine Umwelt“ in der Ursulinenschule ein neues artgerechtes Gehege gebaut wird.

Erstmals gibt's einen Gewinner aus dem Schwalm-Eder-Kreis: Fritzlarer Gymnasium erhält 5.000 Euro für „Ich und meine Umwelt“-Projekt.

Fritzlar. Die Beete des alten Klostergartens der Fritzlarer Ursulinenschule sind verfallen. Ein neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere soll hier entstehen. Doch bislang fehlten die Mittel. Deshalb bewarb sich die Schule gleich zum Start der neuen Umweltlotterie GENAU – im Frühjahr 2016 – für den Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro. Fast ein Jahr später, am 3. März dieses Jahres, war es jetzt soweit: Erstmals gibt es bei GENAU einen Gewinner aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Die Wochengewinner wählten unter sieben möglichen Projekten „Ich und meine Umwelt“ von der Ursulinenschule für den Zusatzgewinn aus.

Potentielle Naturräume gibt es an der Ursulinenschule in Fritzlar viele. Sie aber wieder herzustellen, dafür gab es zwar bislang ein Konzept, doch es fehlte das Geld. Deshalb bewarb sich die Schule unter Federführung ihres Lehrers Horst Blum am 14. März 2016 für den Zusatzgewinn der neuen Umweltlotterie GENAU. Jetzt hat es geklappt und 5.000 Euro können in die Planungen der Schule fließen.

An die Rechen, Hacken, Schippen: Die Teilnehmer des Projektes bei der Pflege der neu angelegten Hochbeete.

So sollen die Beete des alten Klostergartens durch Hochbeete ersetzt werden. Außerdem muss das alte Gewächshaus wieder in Stand gesetzt werden. Für Hühner, Tauben und Enten, Kaninchen und sogar Ziegen wird endlich ein neues, artgerechtes Gehege gebaut und das geplante grüne Klassenzimmer im Spiel- und Klettergarten erhält sogar einen Sonnenschutz.

Durch all diese Maßnahmen möchte Blum seinen Schülerinnen und Schülern die Bedeutung eines Nutzgartens und naturbelassenen Landstriches vermitteln und zeigen, wie Haustiere artgerecht leben können. Wöchentlich trifft sich die „Garten AG“ bereits zum Arbeitseinsatz im Schulgarten. Bis einschließlich der Ferien wurden nun feste Arbeitspläne erstellt, um alle Arbeiten abschließen zu können. Die Wintermonate wurden mit theoretischen Fragen rund um die Themen Dünger, Gartengeräte, Kompostierung, Veredelung oder Pflanzenfolge verbracht.

Mit Spaß bei der Arbeit: Ein Hochbeet in der Entstehungsphase.

„Mit den ersten Sonnenstrahlen jedoch zieht es die Kinder nach draußen. Nun können wir uns unseren Wunsch nach Gewächshaus, Hochbeeten und Tiergarten erfüllen“, freut sich Blum, „denn hier gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Wir lernen Blütenpflanzen, Sträucher und Bäume kennen und werden uns bald die leckeren Früchte und Kräuter schmecken lassen, die es in unserem Garten gibt.“

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