Fritzlar will den Hessentag

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Eines der Fritzlarer Wahrzeichen: Das Hochzeitshaus am Marktplatz.

Mehrheit der Stadtverordneten hat entschieden, sich für Landesfest im Jahr 2024 zu bewerben

Fritzlar. Die Stadt Fritzlar möchte den Hessentag 2024 austragen. Dass man sich für die Ausrichtung des bundesweit größten Landesfestes bewerben wolle, haben die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am vergangenen Freitag mehrheitlich entschieden – mit den Stimmen der CDU, FDP und SPD und gegen die Stimmen von Freien Wählern und Grünen. Der Hessentag soll auch deswegen im Jahr 2024 in Fritzlar stattfinden, weil die Dom- und Kaiserstadt in diesem Jahr ihren 1300. Geburtstag feiert.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass Fritzlar Hessentag kann“, so Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat, „warum sollte es Fritzlar nicht können, wenn es Korbach und Homberg geschafft haben?“

Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat: „Ich bin fest davon überzeugt, dass Fritzlar Hessentag kann.“

Damit der Hessentag in Fritzlar kein finanzielles Risiko wird, hatte die Verwaltung in den vergangenen Monaten eine Machbarkeitsstudie erstellt. Deren Ergebnis: Die Stadt Fritzlar ist sowohl räumlich wie auch organisatorisch und – bei entsprechender Planung – auch finanziell in der Lage, den Hessentag durchzuführen.

Das Land Hessen bezuschusst den Hessentag mit 8,5 Millionen Euro – zwei Millionen davon gibt es für die eigentliche Veranstaltung und 6,5 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen. Fritzlar selbst will maximal neun Millionen Euro für den Hessentag ausgeben – auf diese Obergrenze einigten sich die Parteien. Fraktionsvorsitzender Mario Jung: „Wenn wir finanziell mit Augenmaß planen halte ich es für absolut angemessen, wenn wir das Stadtjubiläum mit dem Hessentag feiern.“

Jetzt hofft man in Fritzlar auf eine rasche Zusage der Hessischen Staatskanzlei, „damit wir die geplanten Investitionen in den Haushalt einstellen können“, so Spogat.

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