Borkener Frühlingserwachen lockte tausende Sonntagsausflügler

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Das Wetter spielte auch mit und so war viel Betrieb, beim Frühlingserwachen in der Borkener Innenstadt.

Viel los war am Wochenende in Borken: „Frühlingserwachen“ mit Ostermarkt, Immobilien- und Handwerkertagen und Frühjahrsmesse.

Borken. Am frühen Morgen lag noch Nebel über der Stadt, doch schon bald setzte sich die Sonne durch und der Frühling erwachte in seiner ganzen Pracht. Ein vielfältiges Programm lud zum Familienausflug ein, an zahlreichen Ständen präsentierten sich die Gewerbetreibenden und zum Essen musste auch keiner nach Hause, denn das kulinarische Angebot war breit gefächert.

Entlang der Fußgängerzone auf Zeit hatten Auto-Enthusiasten ihre Schätzchen aufgereiht, darunter betagte Karossen im Hochglanz, aber auch echte Rostlauben. Der Polo von Stefan Heinrich aus Uslar fiel sofort ins Auge, denn seine Motorhaube war komplett oxidiert und zwar mit voller Absicht. Auch der über 30 Jahre alte Audi 100 von Daniel Schwartz zog staunende Blicke auf sich, unter der Motorabdeckung hatte der Hallenberger die 80er Jahre verewigt Sandstrahltechniker Lars Gimbel hatte sich dagegen Rostentfernung auf die Fahnen geschrieben, lediglich ein uraltes NSU-Motorrad vor seinem Infostand sollte seinen Look behalten. Heide Engler aus Gombeth und ihre Freundinnen legten unterdessen ein schattiges Intermezzo ein, gemeinsam waren sie durch die Stadthalle gebummelt und hatten die dort gezeigte Handwerkskunst bewundert.

Fotostrecke zum Borkener Frühlingserwachen

 © Köster
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„Mich darf man ungestraft Spinnerin nennen“, erklärte Patricia Brodt, mit ihrem modernen Spinnrad spann sie zwar kein Stroh zu Gold, aber immerhin farbenfrohes Garn für Socken, Mützen und andere Wollsachen. Marlies Dürrbaum aus Gudensberg bot schöne Ostereier feil, besonders ihre gravierten Gänseeier hatten es den Besuchern angetan.

Einen außergewöhnlichen Augenschmaus boten Theresa Wagner und Anastasia Heldt, in prächtigen Brautkleidern stolzierten sie über den Boulevard.

Natürlich durfte in der ehemaligen Bergbaustadt an diesem Tag auch die Kohle nicht fehlen, im Bergbaumuseum führte Tobias Ewert durch den Besucherstollen, im Themenpark fuhr Lokführer Adolf Geis die Besucher mit der Grubenbahn über das weitläufige Gelände.

Für die Kinder gab es, neben der vermutlich größten Eierwurfmaschine des Universums und dem speienden Feuerdrachen, viele interessante Dinge zu entdecken. Um die Tour durch den Park noch spannender zu gestalten, hatten die Organisatoren zahlreiche „Kohlekäfer versteckt“, die jeweils einen Buchstaben für das gesuchte Lösungswort der Museums-Rallye verrieten.

Am Ende des schönen Familienausflugs hatten alle etwas erlebt, gut gespeist und das eine oder andere Schnäppchen beim Einkaufen gemacht.

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