Gartenfest: Kloster Haydau erstrahlt nach Jahren im neuen Glanz

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25-jähriges Bestehen des Fördervereins Kloster Haydau: Gartenfest mit Gottesdienst lockt ins Grüne auf sanierter Anlage.

Von ULRICH KÖSTER

Anfang der 90er Jahre hätte sich niemand vorstellen können, dass das Kloster Haydau wieder so prachtvoll wird, wie es sich heute darstellt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Fördervereins, dem heute etwa 330 Mitglieder angehören, hatten die Unterstützer des ehemaligen Zisterzienser-Klosters zum Gartenfest eingeladen. Rund tausend Besucher folgten dieser an am sonnigen Sonntag. Nach dem feierlichen Gottesdienst in der Klosterkirche und der Ehrung der noch aktiven Gründungsmitglieder durch Vereinsvorsitzenden Ludwig Georg Braun begann das große Gartenfest auf der wunderschönen Anlage. Jörg Franke, Manuela Bezela und Michael Kreter saßen am Nachmittag am Stand des Fördervereins, informierten über ihre Arbeit und verkauften unter anderem "Steine des Anstoßes" als Souvenir. Waltraut Schmelz von den "Rosenfreunden" und ihre Mitstreiter boten vielfältige Rosenvariationen an: Broschen aus Filz, Rosen-Bowle oder Muffins mit Rosenblättern. "Wir sind eine super Truppe", warb sie für die etwa 20 engagierten Gartenfreunde, die sich seit gut zehn Jahren ehrenamtlich um die Pflanzen kümmern.

Ein paar Meter weiter informierten die Landschaftsgärtner Ulrike Peter und Heinrich Niggemeyer über alte Apfelsorten, wie etwa den "gelben Richard", die auf der Streuobstwiese des Klostergartens gepflanzt wurden. Bei Carina Kerstan und Michaela Franke standen dagegen die Heilpflanzen im Fokus.Otto Wohlgemuth,Klaus Kalkstein und Günter Görke vom Arbeitskreis Ortsgeschichte boten ein großes Sortiment Postkarten zum Kauf an. "Wir haben Hunderte alter Aufnahmen, mit denen wir einen guten Vorher-Nacher-Vergleich ermöglichen können", erklärten die Hobby-Historiker. "Diese Wasserspiele werden auch kleiner Herkules genannt", sagte Schatzmeister Walter Koch beim Gang über die Südterrassen. Noch zu erinnert er sich  an die katastrophalen Zustände des Areals vor der Wiederherstellung nach alten Plänen.Lu und Jürgen Huth sowie Waltraud Tiedemann undAlfred Jacob nutzten eine der vielen Bänke im Schatten des Laubengangs für ein Päuschen. "Dieses gelungene Gartenfest wird hoffentlich nicht das letzte gewesen sein", wünschten sich die begeisterten Besucher.

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