So geht Polizeiarbeit: Neue Polizeistation bietet Melsunger Beamten mehr Platz und moderne Ausstattung

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Ulf Müller (2. v. li.), Geschäftsführer der zuständigen Baufirma (Carl-Schumacher GmbH), übergab Gerd Kümmel, seines Zeichens Leiter der Melsunger Polizeistation, den Schlüssel zum neuen Gebäude in der Nürnberger Straße. Staatssekretär Dr. Stefan Heck (li.) und Polizeipräsident Konrad Stelzenbach freuten sich über den Neubau und den geglückten Umzug.
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Der Staatssekretär des Hessischen Innenministeriums, Dr. Stefan Heck, lobte die verbesserten Arbeitsbedingungen im neuen Gebäude und wünschte Stationsleiter Gerd Kümmel und den Melsunger Polizeibeamten „gutes Gelingen im täglichen Einsatz und im Austausch untereinander“.
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Der Zuständigkeitsbereich der Polizei zieht sich von der Gemeinde Guxhagen im Norden bis zu den Gemeinden Malsfeld und Morschen im Süden und von Felsberg im Westen bis Spangenberg im Osten.
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Die Befragung von Kindern kann ebenfalls zum Alltag eines Polizeibeamten gehören. Deshalb gibt es einen Befragungsraum, der an die Bedürfnisse von Kinder angepasst ist.
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Die neue Polizeistation bietet den Beamten vor Ort moderne Umkleide- und Aufenthaltsräume.
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Staatssekretär Dr. Stefan Heck hofft, dass „bald jedes Kind in Melsungen weiß, wo die Sicherheit zuhause ist“. Die Polizeistation in der Nürnberger Straße bietet, neben kurzen Dienstwegen, moderne Ausstattung in Aufenthalts-, Fitness- und Sanitärrbietet neben Neben den neuen Räumen, bietet die Polizeistation kurze Dienstwege und moderne Ausstattung in Aufenthalts-, Fitness- und Sanitärräume.

Melsungen. Am Montag, 20. Mai, wurde im Rahmen einer offiziellen Schlüsselübergabe die neue Polizeiwache in der Nürnberger Straße eingeweiht. Polizeipräsident Konrad Stelzenbach fand zu Beginn der Schlüsselübergabe lobende Worte für die Beamten und Mitarbeiter der Melsunger Polizeistation: „Für den reibungslosen Ablauf geht mein großer Dank an die Mitarbeiter vor Ort, die für das Zusammenwirken ebenso essenziell waren, wie die Akteure aus Politik und Handwerk.“

Und auch der Staatssekretär des Hessischen Innenministeriums, Dr. Stefan Heck, lobte den Neubau und die damit verbundene Verbesserung: „Der Neubau bietet den Beamten ein modernes Arbeitsumfeld, das auf dem neuesten Stand der Technik ist. Bessere Sanitär- und Aufenthaltsräume, kürzere Wege und die Barrierefreiheit sind nur einige der Vorteile, die den neuen Standort – neben dem grundsätzlich größeren Platz – auszeichnen. Ich wünsche Stationsleiter Kümmel und den Mitarbeitern vor Ort alles Gute in dem neuen Gebäude. Außerdem hoffe ich, dass bald jedes Kind in Melsungen weiß, wo die Sicherheit zu Hause ist.“

Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) – vertreten durch Ulrich List – wertschätzte die Zusammenarbeit mit der Polizei. „Polizisten sind Pragmatiker und stets auf der Suche nach einer guten und angemessenen Lösung, was sich an der neuen Polizeistation zeigt, die diesen Charakterzug widerspiegelt.“ Außerdem bedankte sich List – in Richtung des Melsunger Stationsleiters Gerd Kümmel – ebenfalls für die einerseits professionelle, andererseits aber auch herzliche Zusammenarbeit, die vieles erleichtert habe.

Ulf Müller, Geschäftsführer der zuständigen Baufirma Carl-Schumacher GmbH: „Wir hoffen, ein gutes Gebäude zu übergeben, auch wenn sich mögliche und nötige Feinjustierungen erst im Laufe des Jahres zeigen. Aus diesem Grund sind wir auf das Feedback der Polizisten vor Ort angewiesen. Wir wünschen den Beamten wenig Einsätze und dass alles gut verläuft in der neuen Liegenschaft.“

Stadtrat Claus Schiffner, der als Ersatz für den erkrankten Bürgermeister Markus Boucsein die Glückwünsche der Stadt Melsungen übergab, hofft auf den Fortbestand der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Stadt, Ordnungsamt und Polizei und wünscht „den Mitarbeitern alles Gute“.

Auch der Personalratsvorsitzende des Polizeipräsidiums Nordhessen, Klaus Vestweber, ließ es sich nicht nehmen, die neue Polizeistation aus Sicht der Polizeibeamten zu betrachten. „Die ehemalige Dienststelle ist mit der neuen nicht vergleichbar. Zwar war die Dienststelle am Sand klein und gemütlich, aber gerade in Hochwasserzeiten mussten schon mal Stege gebaut werden. Von der schlechten Qualität in den Sanitäts- und Aufenthaltsräumen für Frau und Mann ist heute nichts mehr übrig. Zwar braucht die Umgewöhnung einige Zeit, dennoch sind die Veränderungen beeindruckend.“ Besonderen Dank schickte Vestweber in Richtung der Investoren: „Hier sind rund 6,5 Millionen Euro gut angelegt, denn professionelle Polizeiarbeit kostet Geld.“ Außerdem sei es löblich, dass die Beschäftigten – durch den Ersten Polizeihauptkommissar Gerd Kümmel – die Gelegenheit hatten, ihre Wünsche und Erfahrungen in den Bauprozess mit einzubringen.

Bevor es zur offiziellen Schlüsselübergabe kam, zog Stationsleiter Gerd Kümmel sein Resümee über den Bau- und Realisierungsprozess der neuen Polizeiwache: „Danke für den Einsatz aller beteiligten Kollegen und Mitarbeitern, die ohne Murren in der bisherigen Liegenschaft am Sand gut gearbeitet haben.“ Abschließend ging sein Dank an das Land Hessen und die anderen Investoren, denn „die investierten 6,5 Millionen Euro sind eine ganze Menge Steuergeld“.

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