Gudensberg schließt Projekt „Geschichtserlebnis Chattengau“ ab

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Eine der vier Infotafeln, die an den Standorten Schlossberg, Odenberg, Lautariusgrab und Steinzeitsiedlung stehen.

Herausgekommen sind Radtour, Infoblätter, Kinder- und Jugendbroschüre sowie Infotafeln – all das soll Lust auf Chattengau-Geschichte machen.

Gudensberg. Im September 2017 ist das mit Mitteln der Europäischen Union geförderte Projekt „Geschichtserlebnis Chattengau“ der Stadt Gudensberg abgeschlossen worden.

Vier Produkte sind dafür vom Magistrat der Stadt Gudensberg entwickelt worden:

1. Ein Faltblatt mit einer Fahrradtour zu besonderen historischen Orten im Stadtgebiet von Gudensberg.

2. Vier Infotafeln, die entlang dieser Route über besondere historische Orte informieren.

3. Eine Broschüre über das Leben eines germanischen Kriegers.

4. Zehn Infoblätter zur Historie der Region.

„Wir wollen mit diesem Projekt Wissen über die Geschichte unserer Heimat vermitteln, dabei Lust machen auf das Geschichtserlebnis und damit auch eine regionale Identifikation der Bürger schaffen“, sagt Bürgermeister Frank Börner. Und die Region rund um Gudensberg eigne sich dafür besonders gut, da sie sehr geschichtsträchtig sei, so Börner. Denn seitdem Menschen im heutigen Nordhessen siedeln, haben sie ihre Spuren in Gudensberg hinterlassen.

Das Cover des Buches „Hagdan der Chattenkrieger“.

Die Materialien ermöglichen es auch Gästen der Region, bei einer Radtour Wissenswertes zur Geschichte des Chattengaus zu erfahren. Für das Projekt sind drei Figuren entwickelt worden, die zukünftig durch die Epochen Steinzeit, Germanenzeit und Mittelalter führen. Das Projekt soll der Einstieg sein, um insbesondere Kinder und Jugendliche für die Geschichte ihrer Heimat zu interessieren.

Nach den Herbstferien werden die Medien an den Schulen vorgestellt. „Wir wollen unsere Materialien insbesondere für den Geschichts- und Sachkunde-Unterricht anbieten und gerne gemeinsam mit den Pädagogen weiteres Material erstellen“, so der städtische Projektverantwortliche Ingo Seifert-Rösing.

„Die Medien können wir auch gut für die Freizeitangebote der städtischen Jugendpflege nutzen“, sagt Jugendpflegerin Carola Kitzinger.

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