Gleisspringer zwingt Zug zur Schnellbremsung

Symbolbild Bundespolizeiinspektion Kassel
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Symbolbild Bundespolizeiinspektion Kassel

Die Polizei ermittelt gegen den Springer wegen „Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr“ und bittet um Hinweise unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder unter www.bundespolizei.de.

Edermünde/Felsberg. Seit gestern Abend ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kassel wegen „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“. Nach Polizeiinformationen sprang ein bislang Unbekannter gegen 23 Uhr an der Bahnstrecke zwischen Edermünde-Grifte und Felsberg-Wolfershausen über die Gleise und zwangen dabei einen Lokführer, in Fahrtrichtung Wabern, zu einer Schnellbremsung. Verletzt wurde niemand. Die Fahrgäste im Zug kamen mit einem Schrecken davon.

Da der Lokführer glaubte, einen Schlag verspürt zu haben, suchten Rettungskräfte und Polizisten den Streckenbereich ab, jedoch ohne Erfolg.

Am Einsatz beteiligt waren rund 20 Feuerwehrleute der örtlichen Feuerwehr, eine Funkstreife der Polizeistation Fritzlar, zwei Streifenbesatzungen der Bundespolizeiinspektion Kassel und jeweils die Notfallmanager von der DB Netz AG und der DB Regio.

Lokführer musste abgelöst werden

Die Suche wurde nach rund einer Stunde abgebrochen und die Bahnstrecke wieder freigegeben. Der Lokführer fuhr den Zug noch zurück zum Bahnhof Grifte und brach anschließend, aufgrund des Schocks, seinen Dienst ab. Die Fahrgäste konnten ihre Fahrt mit anderen Zügen fortsetzen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise zu diesem Fall sind erbeten unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder unter www.bundespolizei.de.

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