Im GolfPark Gudensberg: Spatenstich für neue Fußballgolfanlage

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Freuten sich über den Start der Bauarbeiten: (v.l.) Anlagenplaner Peter Kuttelwascher, Firmengründer Hans-Wilhelm Kleppe, Geschäftsführer Dennis Hilgenberg und Gudensbergs Erster Stadtrat Walter Berle.

Einzigartig in der Region: Auf 14.000 Quadratmetern können Fußballer und Golfer ab kommendem Frühjahr ihre Sportarten miteinander verbinden.

Gudensberg. „Zeitweise war der Weg etwas steinig, aber jetzt scheinen wir es geschafft zu haben“, mit diesen Worten begrüßte Dennis Hilgenberg zahlreiche Gäste zum feierlichen symbolischen ersten Spatenstich für eine Freizeiteinrichtung, die es so in der Region noch nicht gegeben hat: In Gudensberg-Obervorschütz, auf dem Gelände des dortigen GolfParks Gudensberg, wird in den kommenden sieben bis acht Monaten eine 14.000 Quadratmeter große Fußballgolfanlage entstehen. „Man muss bis Detmold, Hannover oder Frankfurt fahren, wenn man Vergleichbares sehen möchte“, so Hilgenberg nicht ohne Stolz.

Und man spürt die Begeisterung und Euphorie des Geschäftsführers des GolfParks, als er den Anwesenden davon erzählt, was die Gäste ab kommendem Frühjahr auf dem südlichen Teil der Anlage erwartet.

Die ersten Raupen schieben schon die Erde zurecht, für die neun Bahnen, die hier entstehen werden. Von links: Anlagenplaner Peter Kuttelwascher, Firmengründer Hans-Wilhelm Kleppe, Gudensbergs Erster Stadtrat Walter Berle und Geschäftsführer Dennis Hilgenberg.

Hilgenberg: „Fußballgolf, das ist – wie das Wort schon sagt – die Kombination aus Fußball und Golf.“ Man kickt mit einem Fußball vom „Abschlag“ weg bis hin zum Loch, das halt so groß sein muss, dass ein Fußball hineinpasst. Und Fußballgolf ist total angesagt. „Ich habe mich beispielsweise mit Gästen unterhalten, die auf Fehmarn Fußballgolf gespielt haben. Die waren total begeistert“, erzählte Hilgenberg. Auch auf der vergangenen Frühjahrsausstellung in den Kasseler Messehallen – wo man das Projekt vorgestellt hat – habe man das große Interesse der Besucher gespürt.

Mit Fußballgolf verbinde man den Lieblingssport der Bevölkerung mit einer der am meisten boomenden Sportarten. Und angesichts dessen, dass Nordhessen sowieso eine Manschaftssportregion sei – man denke beispielsweise nur an die Aushängeschilder KSV Hessen, Huskies und MT Melsungen – sei der Schritt, in eine Fußballgolfanlage zu investieren nur ein logischer gewesen.

Hilgenberg bedankte sich ganz ausdrücklich bei Walter Berle, der als Erster Stadtrat den verhinderten Gudensberger Bürgermeister Frank Börner vertrat: „Die Stadt Gudensberg hat sich in der Planungsphase oft als ausgezeichneter Moderator gezeigt.“ Und auch den anwesenden Vertretern des Ortsbeirates von Obervorschütz – Beate Quade und Werner Koch – dankte er für die gute Zusammenarbeit. „Es ist uns immer wichtig gewesen, gemeinsam mit den Anwohnern Lösungen zu finden, mit denen alle zufrieden sein können“, sagte Hilgenberg. So habe man beispielsweise zuletzt noch ein Immissionsschutzgutachten eingereicht.

Walter Berle freute sich, dass das Familienunternehmen Kleppe/Hilgenberg einmal mehr in Gudensberg invesstiere. „Angesichts des Alleinstellungsmerkmals, das die Fußballgolfanlage hat, ist das Projekt nicht nur von großer Bedeutung für Gudensberg, sondern – aus touristischer Sicht betrachtet – für die ganze Region.“

Waren die ersten Testspieler: (v.l.) Daniel Eckhardt (menthamedia) und Timo Breithaupt (Dr.-Georg-August-Zinn-Schule) mit Dennis Hilgenberg.

Und nach den Reden wurde auch direkt zur Tat geschritten. Dennis Hilgenberg hatte seine Greenkeeper eine kleine Testbahn anlegen lassen. Und dort demonstrierten Daniel Eckhardt (menthamedia) und Timo Breithaupt (stellv. sportlicher Leiter Dr.-Georg-August-Zinn-Schule Gudensberg) den Gästen, wie Fußballgolf ab kommendem Frühjahr „in groß“ aussehen wird.

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