Grasbahnfahrer aus Holland gewinnen in Melsungen Gespann- und Solo-Klasse

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Lieferten in der Nationalen Gespannklasse eine starke Vorstellung ab und landeten am Ende auf Platz drei: Die Lokalmatadore Udo Poppe/Martin Weick.

Oranje war Trumpf am Wochenende beim Grasbahnrennen an der Melsunger St. Georgsbrücke: William Matthjissen und Sandra Mollema siegten bei den internationalen Gespannen, Romano Hummel gewann die internationale Soloklasse. 

Melsungen. Richtig abgeräumt haben die Grasbahnfahrer aus den Niederlanden bei der 57. Auflage des Internationalen Grasbahnrennens an der Melsunger St. Georgsbrücke: Sowohl in der Internationalen Seitenwagenklasse wie auch bei den Internationalen Solisten kamen die Sieger aus Deutschlands westlichem Nachbarland.

Europameister vorn

Dabei war der Sieg von William Matthjissen und Sandra Mollema bei den internationalen Gespannen mehr oder weniger erwartet worden – kam das Duo doch als amtierender Europameister nach nach Melsungen.

Fotos vom Melsunger Grasbahnrennen

 © Karsten Knödl (49), Daniel Pfaff (1)
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 © Karsten Knödl (4 9), Daniel Pfaff (1)
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 © Karsten Knödl (49), Daniel Pfaff (1)
 © Karsten Knödl (49), Daniel Pfaff (1)
 © Karsten Knödl (49), Daniel Pfaff (1)

Und auf der Bahn an der St. Georgsbrücke ließen die beiden nichts anbrennen, gewannen vier Läufe – inklusive Finale – souverän. Platz zwei erkämpften sich Markus Venus und Markus Heiß. Damit war das deutsche Team vom RSC Pfarrkirchen einen Platz besser als noch bei der Europameisterschaft im französischen Tayac vor vier Wochen.

Junge Wilde Kopf an Kopf

Überraschender als in der Gespannklasse war der Sieg eines Holländers dann in der Internationalen Soloklasse. Zwar zählte Romano Hummel zum erweiterten Favoritenkreis, aber das Feld der Siegkandidaten war in der Internationalen Soloklasse deutlich breiter aufgestellt als bei den Gespannen. Doch von Beginn an gaben die beiden jungen Wilden – neben Hummel war dies der Engländer James Shanes – den Ton an.

Die Siegerehrung in der Internationalen Solo Klasse: (v.li.) Der Zweitplatzierte James Shanes, Sieger Romano Hummel und MSC-Fahrer Andrew Appleton (Dritter) – umrahmt von den Dace Devils der MT Melsungen.

Vor dem Finale hatte Hummel zwei Punkte Vorsprung auf Shanes. Direkt dahinter in Lauerstellung: Bernd Diener und der für den MSC Melsungen startende Andrew Appleton. Im Finale lag Shanes mit einem Blitzstart vor Andrew Appleton, der sich den wütenden Angriffen von Romano Hummel erwehren musste. Mit einem spektakulären Überholmanöver fuhr der Niederländer schließlich am Briten vorbei und sicherte sich die Tagesgesamtwertung knapp vor James Shanes. Dritter wurde der stark auffahrende MSC Melsungen Clubfahrer Andrew Appleton.

„Das war einmal mehr ein – wie wir vom Orgateam finden – tolles Wochenende für die nordhessischen Motorsportfans“, bilanzierte MSC Vorsitzender Franz Pickenhahn. Mit dazu beigetragen hat auch – wie schon in den vergangenen Jahren – das tolle Rahmenprogramm, das die Melsunger wieder einmal auf die Beine gestellt hatten: Diesmal erstmals mit der Freestyle-Show von Robert Naumann, der – gemeinsam mit seinem Team – den Fans großartige Sprünge über die Rampe präsentierte.

Die weiteren Sieger:

– Bei den Nachwuchsfahrern (C-Lizenz) siegte Finn Loheider vor Timo Wachs und Fabian Heinemann

– Die nationale Gespannklasse gewannen Raphael San Millan/Benedikt Zapf vor Roman Löffler/Patrick Fischer und Udo Poppe/Martin Weick (MSC Melsungen). Die großen Favoriten Oswald Bischoff und Mario Siebert hatten viel Pech. Die beiden wurden von zwei Getriebeschäden gestoppt

– Das Feld der B-Solisten entschied Jens Buchberger mit einem Punkt Vorsprung vor dem jungen Fabian Neid für sich. Platz drei ging an Fabian Wachs.

Bereits am Freitagabend hatte der MSC Melsungen seinen 90. Geburtstag gefeiert – mit einem schönen Rückblick von Franz Pickenhahn auf die Geschichte des Vereins. Zudem gab es im Festzelt viele alte Rennbilder aus dem MSC-Archiv zu bewundern.

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