Neuer Grippe-Toter im Schwalm-Eder-Kreis

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Hier, im Kreiskrankenhaus Rotenburg, war der Mann am 9. März gestorben.

79-Jähriger aus dem Raum Homberg starb im Kreiskrankenhaus in Rotenburg.

Schwalm-Eder. Die Grippewelle im Schwalm-Eder-Kreis hat ein neues Todesopfer gefordert. Das bestätigte Dr. Ulrich Klinge, Leiter des Gesundheitsamtes bei der Kreisverwaltung in Homberg, am Montag gegenüber unserer Zeitung. „Es handelt sich um einen 79-Jährigen aus dem Raum Homberg“, so Klinge. Der Mann sei bereits am 9. März im Kreiskrankenhaus Rotenburg gestorben. Klinge weiter: „Ob bei dem Mann Vorerkrankungen vorlagen ist nicht bekannt.“

Damit hat sich die Zahl der Menschen, die in diesem Jahr im Schwalm-Eder-Kreis an der Grippe starben, auf fünf erhöht. Das erste Opfer – eine 62-jährige Frau – war am 2. Februar vom Asklepios Klinikum Schwalmstadt gemeldet worden. Danach starben noch ein 65-Jähriger (ebenfalls Asklepios) sowie eine 58-Jährige und ein 80-Jähriger an der Grippe – letztere waren im Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar untergebracht. Bei den ersten vier Todesfällen waren Vorerkrankungen bekannt.

Dr. Ulrich Klinge, Leiter des Fachbereichs Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen bei der Kreisverwaltung.

Trotz des erneuten Todesfalles ist Amtsarzt Dr. Ulrich Klinge vorsichtig optimistisch, das der Höhepunkt der Grippewelle inzwischen erreicht ist. „Darauf deutet beispielsweise hin, dass uns am Freitag nur drei und übers Wochenende nur sechs neue Fälle gemeldet wurden“, so der Mediziner, „so wenig wie schon lange nicht mehr.“ Die Gesamtzahl der seit Anfang der Grippewelle gemeldeten Infektionen von Influenza A und B stieg mit den sechs am Montag gemeldeten Fällen auf 237. „Wobei das natürlich nur die Spitze des Eisbergs ist“, so Klinge, denn nicht jeder Grippefall wird uns gemeldet.“

Sorge macht Klinge hingegen, dass in bestimmten Einrichtungen – er nannte einige Alten- und Pflegeheime in Fritzlar – jetzt auch noch der Norovirus aufgetreten sei. Unabhängig davon ist die aktuelle Grippewelle die schwerste, an die sich Klinge in den letzten zehn Jahren erinnern kann. Klinge abschließend: „Im vergangenen Jahr hatten wir beispielsweise lediglich 80 gemeldete Fälle. Und ein Mensch war damals an der Grippe gestorben.“

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