Großes Jubiläum: Seit 100 Jahren sorgt die Homberger kbg für den Strom vor Ort

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Bürgerliches Engagement legte den Grundstein für die Kraftstrom-Bezugsgenossenschaft, die seit 100 Jahren dafür sorgt, dass die Efzestadt am Netz ist.

Homberg. Seit genau 100 Jahren versorgt die Kraftstrom-Bezugsgenossenschaft (kbg) die Efzestadt mit Energie, am vergangenen Samstag wurde das Jubiläum mit einem großen Festakt in der Stadthalle gefeiert.

Bereits am Eingang begrüßten Geschäftsführer Wolfgang Imberger und Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Bringmann die Gäste persönlich, darunter Landrat Winfried Becker und Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz sowie Wegbegleiter und Freunde. „Es war eine Pionierleistung, die zur Grundlage für dieses bis heute andauernde bürgerschaftliche Engagement führte“, betonte Imberger in seinem Rückblick auf die Anfänge des Energieversorgers. Erst die Eigeninitiative der 24 Gründungsmitglieder hätte die Stromversorgung Hombergs auf den Weg gebracht, sagte er, denn die politischen Gremien konnten sich damals nicht einigen. In den vergangenen Jahrzehnten durchlebte das Unternehmen eine wechselvolle Geschichte, zwei Weltkriege, die immer rasantere technische Entwicklung und die Liberalisierung des Strommarktes vor gut 20 Jahren, brachten immer wieder neue Herausforderungen, die jedoch gemeistert wurden. „Wir haben geordnete Verhältnisse“, sagte Imberger mit Blick auf die aktuelle Geschäftsbilanz, „zuzüglich zur regulären Dividende, gibt es einen einmaligen Jubiläumsbonus“, ergänzte er ganz zur Freude der Mitglieder.

In mehreren Spielszenen fasste die kleine Bühne Schwalm-Eder die Geschichte des Homberger Energieversorgers zusammen, sie begann eigentlich schon 13 Jahre vor der Gründung der Genossenschaft. „100 Jahre sind schnell um“, stellte der Landrat in seinem Grußwort fest und begrüßte mit einem Augenzwinkern, den fast 93-jährigen Ehrenbürger Horst Gunkel.

„Die Entscheidung der 24 Gründungsmitglieder ist heute noch genauso aktuell wie damals“, bestätigte Becker den Grundgedanken einer Genossenschaft. Auch Hombergs Bürgermeister schaute auf die Vergangenheit zurück, vor allem auf die jüngste, wie etwa das Verfahren bei der Konzessionsvergabe für die Stadtteile. Darüber hinaus betonte er die gute Verbindung zwischen Homberg und der kbg, das Lichterfest in den Efzewiesen, die weithin sichtbare Adventskerze auf dem Burgberg und ihr anderes Engagement sei eine Bereicherung für die Stadt.

An ihrer Geburtstagsfeier ehrte die kbg den kürzlich ausgeschiedenen Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Bottenhorn für seine 22-jährige Tätigkeit, zudem erhielten langjährige Mitglieder eine Ehrenurkunde. Landkreis und Stadt sind zwar bereits seit 98 Jahren dabei, doch lediglich als juristische Personen - Willy Kepper dagegen erhielt seine Urkunde für 65-jährige persönliche Mitgliedschaft. Mit Ende des offiziellen Teils ging man zum gemütlichen Beisammensein über, die Band „Looking Back“ machte ihrem Namen alle Ehre und blickte musikalisch zurück in die 60er.

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