Grüne wollen keine Waldrutsche

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Der Hessenturm auf dem Niedensteiner Kopf. Im Haushalt 2019 sind 80.000 Euro für den Bau einer Waldrutsche am Niedensteiner Kopf eingestellt. Diese wollen die Grünen verhindern und das Geld lieber in den Ausbau des Radwegenetzes und einen Mehrgenerationenplatz investieren.

Fraktionsvorsitzender Jörg Warlich möchte das Geld lieber in Radwegeausbau und Mehrgenerationenplatz investieren.

Niedenstein. Die Grünen in Niedenstein haben für die nächste Stadtverordnetenversammlung beantragt, dass für die Instandhaltung und Schaffung von Radwegen ab 2019 pro Jahr rund 26.000 Euro im Haushalt veranschlagt werden sollen. „Außerdem möchten wir, dass der ehemalige Festplatz ein Mehrgenerationenplatz wird“, so Jörg Warlich, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Niedensteiner Stadtparlament. Dafür sollen nach dem Willen der Grünen 30.000 Euro in den Haushalt 2019 eingestellt werden.

Die am Niedensteiner Kopf geplante Waldrutsche lehnen die Grünen hingegen ab. Warlich: „Eine Rutsche am Niedensteiner Kopf halten wir für Quatsch. Wir glauben nicht, dass diese eine ‘touristische Attraktion’ werden würde und sehen deshalb auch keine Notwendigkeit für deren Bau.“

Die im Haushaltsentwurf veranschlagten 80.000 Euro sollte man stattdessen lieber anderweitig verwenden und sinnvoll investieren – eben beispielsweise in den Radwegeausbau.

Warlich fordert die anderen Fraktionen auf, den Antrag der Grünen, zu unterstützen, den „Haushaltstitel Waldrutsche“ zu streichen.

Jörg Warlich, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Niedensteiner Stadtparlament.

 

In dem Zusammenhang kritisiert der Grünen-Politiker auch Bürgermeister Frank Grunewald. „Grunewald hätte sein ‘Wunschprojekt’ im Vorfeld mal diskutieren sollen“, so Warlich. Stattdessen kündige er es in seiner Haushaltsrede an und nehme es im Haushaltsentwurf auf. Warlich: „Das sieht ganz stark danach aus, als wolle er die Stadtverordneten vor vollendete Tatsachen stellen.“

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