Grundstein für neue Gudensberger Feuerwache gelegt

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Gleich geht’s los. (v.l.) Bauleiter Jörg Vetter, Simone Mattedi, Geschäftsführerin des ausführenden Unternehmens kplan (Abensberg) und Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner kurz vor dem Einmauern der Zeitkapsel. 

Knapp 5 Millionen Euro wird das neue Gudensberger Feuerwehrhaus kosten. Ende Juli 2018 soll es fertig sein.

Gudensberg. Es geht voran mit dem Neubau der Gudensberger Feuerwache. Am vergangenen Freitag legten Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner, Simone Mattedi, Geschäftsführerin des ausführenden Unternehmens kplan (Abensberg), sowie Bauleiter Jörg Vetter den symbolischen Grundstein für die knapp 5 Millionen Euro teure Baumaßnahme.

„Ein Neubau war unumgänglich“, so Bürgermeister Börner in seiner Rede, „das alte Feuerwehrhaus hat bei den Unfallverhütungsvorschriften der Überprüfung durch den Medical Service des Landes Hessen in keinem Prüfungspunkt standgehalten.“ Das betrifft die Stellplätze für die größeren Fahrzeuge, die viel zu klein sind. Dann dringen Dieselabgase in die Umkleideräume ein. Zudem gibt es keine Parkplätze für die Privat-Pkw der im Notfall ausrückenden Einsatzkräfte. Die sanitären Anlagen sind nicht ausreichend und in einem schlechten Zustand, und, und, und...

Fotostrecke zur Grundsteinlegung des neuen Gudensberger Feuerwehrhauses

Börner: „Hinzu kommt, dass unsere Feuerwehr in den vergangen Jahren permanent gewachsen ist – personell und materiell. Das Feuerwehrgebäude aber nicht. Aus all diesen Gründen ist ein Neubau unumgänglich.“

Bei der Grundsteinlegung mauerten Börner, Mattedi, Vetter sowie Projektleiter Klaus Arlt eine „Zeitkapsel“ ein, in deren Innerem sich Zeit- bzw. Gudensbergspezifisches befindet: Ein Satz Euro-Münzen, die Baupläne zur Feuerwache, der aktuelle Wikipedia-Eintrag zu Gudensberg, eine Silber-Gedenkmünze „750 Jahre Stadtrechte Gudensberg“ sowie aktuell Zeitungen.

Von den geplanten Baukosten von ca. 4.850.000 Euro übernimmt das Land Hessen 640.000 Euro. Baubeginn war im Dezember 2016. Da startete die Firma Konrad Emmeluth mit den Tiefbauarbeiten. Aktuell wurde die Bodenplatte erstellt. Im Herbst soll es mit der Dacheindeckung losgehen. Die Fertigstellung ist für Ende Juli 2018 geplant.

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EXTRA INFO

Zahlen, Daten und Fakten

– Kosten = ca. 4.850.000 Mio. Euro (lt. Kostenschätzung Planungsbüro kplan) – Zuschuss Land Hessen = 640.000 €Euro – Einfach aber funktional gehaltenes Bauwerk aus Beton

Erdgeschoss:

– ca. 1.360 m² Fläche, davon ca. 750 m² für Fahrzeuge und Lagerung

– sechs Stellplätze für Drehleiter (DL), Hilfeleistungsfahrzeug (HLF), Löschfahrzeug (LF), Einsatzleitwagen (ELW), Mannschaftstransportwagen (MTW), Gerätewagen Öl sowie ein Verkehrssicherungsanhänger für Einsätze auf der Autobahn

– Waschhalle und Lagerhalle (als zusätzliche Stellmöglichkeiten)

– Atemschutzwerkstatt und Schlauchpflege – Umkleiden für über 100 Einsatzkräfte

Obergeschoss:

– ca. 600 m² für Büros und Unterrichtsräume sowie für Jugend- und Kinderfeuerwehr (Feuerlöwen)

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