Weltpremiere auf dem Weihnachtsmarkt: Gudensberger Apfelschaumwein wird vorgestellt

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In Zusammenarbeit mit der Kellerei Döhne aus Schauenburg hat die Stadt Gudensberg die Reihe „Gutes aus Gudensberg“ um ein weiteres exklusives Produkt ergänzt, das am Freitag vorgestellt wird: Den Gudensberger Apfelschaumwein.

Gudensberger Apfelschaumwein ist neues exklusives Produkt in der Reihe „Gutes aus Gudensberg“.

Gudensberg. „Gutes aus Gudensberg“ – in dieser Produktreihe vereinen sich seit rund einem Jahr qualitativ hochwertige Erzeugnisse von Gudensberger Unternehmen. In Zusammenarbeit mit der Kellerei Döhne aus Schauenburg hat die Stadt Gudensberg nun dafür gesorgt, dass ein weiteres hoch exklusives Produkt die Reihe ergänzt: Der Gudensberger Apfelschaumwein. Vorgestellt wird das edle Getränk im Rahmen des Gudensberger Weihnachtsmarkts am Freitag, 1. Dezember um 19 Uhr auf der Bühne in der Fußgängerzone.

Als Zutaten für den Gudensberger Apfelschaumwein dienen Äpfel von der heimischen Streuobstwiese. „Die Äpfel wurden im vergangenen Herbst ehrenamtlich in der Goldbach-Aue gesammelt“, erklärt Bürgermeister Frank Börner. Aus den rund 600 Kilogramm Äpfeln sind innerhalb eines Jahres „nach Champagnerart“ 800 Flaschen Apfelschaumwein hergestellt worden Nach der offiziellen Vorstellung kann der Apfelschaumwein gläser- oder flaschenweise am Stand der Gewerbevereinigung Gudensberg erworben werden. Ab Januar wird er zudem beim Edeka-Markt Lock in Gudensberg erhältlich sein.

Die Herstellung erstreckt sich über ein ganzes Jahr

Das Herstellungsverfahren des Apfelschaumweins erstreckt sich beim traditionellen Verfahren über ein ganzes Jahr. Zunächst wird der Apfelmost zu Apfelwein vergoren. Anschließend wird der Apfelwein über mehrere Monate „ausgebaut“. Hiernach werden verschiedene Apfelweinsorten (denen Zucker und Champagnerhefe zugegeben wird) zu einer Cuvée zusammengestellt und in Flaschen abgefüllt.

In der Flasche kommt es nun zu einer zweiten Gärung, welche nach circa acht Wochen beendet ist. Anschließend beginnt eine mehrmonatige Reifezeit. Danach gelangen die Flaschen auf das Rüttelpult, wo sie täglich von Hand „gerüttelt“ (gedreht) werden.

Nach einigen Wochen hat sich die abgesetzte Hefe im Flaschenhals gesammelt, sodass die Flaschen degorgiert (entheft) werden können. Dazu werden die Flaschenhälse vereist, sodass beim Öffnen des Kronkorkens der gefrorene Hefepfropf herausschießt. Beim Brut-Schaumwein ist der Herstellungsvorgang damit beendet, indem die Flasche mit einem Naturkorken verschlossen wird.

Bei der Geschmacksrichtung „Trocken“ muss dem Schaumwein nach dem Degorgieren noch Restzucker (17-35 g/l) zugefügt werden. Hierzu wird in die Flaschen ein Apfelwein/Zuckergemisch (Expeditionslikör) dosiert, bevor die Flaschen erneut verschlossen werden. Nach einer kurzen Ruhezeit kann man sich am herrlich prickelnden Genuss des Apfelschaumweins erfreuen.

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