Auf Guxhagener Raiffeisengelände entsteht Flüchtlingsunterkunft

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Raiffeisengelände am Bahnhof: In Guxhagen entsteht in der alten Lagerhalle und einstigen Kornhaus bis Juli eine Unterkunft für bis zu 50 Flüchtlinge.

Guxhagen. Schon in drei bis vier Monaten sollen bis zu 50 Flüchtlinge in der alten Lagerhalle sowie in dem Kornhaus auf dem Raiffeisengelände in Guxhagen eine neue Bleibe finden. "Die Lagerhalle eignet sich vorzüglich als Gemeinschaftsunterkunft. Mit der Unterbringung in der Halle punkten wir als Gemeinde", sagt Bürgermeister Edgar Slawik auf Nachfrage unserer Zeitung.

Bisher habe Guxhagen keinen Wohnraum für Asylsuchende bieten können. Mit dem neuen Standort am Bahnhof solle sich dies nun ändern und zwar mit der Unterstützung eines privaten Investors: Das Guxhagener Architektur- und Planungsbüro "ProPlan Vogelsberg & Felde" übernehme die Kosten für alle am Gebäude anstehenden Renovierungsarbeiten, wie neue Fenster, Türen und Eindeckung. Die Gemeinde leiste eine Mietvorauszahlung in Höhe von 200.000 Euro für den Innenausbau. Mit dem Schwalm-Eder-Kreis habe die Gemeinde einen Mietvertrag geschlosssen, der sich auf fünf Jahre erstreckt. Innerhalb der Laufzeit solle die Vorauszahlung so wieder zurück an die Gemeinde gehen. "Wir mieten die Lagerhalle von dem Eigentümer und vermieten diese an den Kreis. Von diesem bekommen wir monatlich Miete, so fließt das Geld wieder zurück an die Gemeindekasse", sagt Slawik.

Insgesamt solle Guxhagen 70 bis 90 Personen aufnehmen. "Als Gemeinde stehen wir unter Druck, passende Räume zu finden. Daher kommt uns das Angebot unseres lokalen Investors, die Gemeinde dabei zu unterstützen, sehr entgegen. Ich freue mich auch sehr, dass sich ein Ortsansässiger so engagiert", betont der Bürgermeister. Bereits im März könne mit den Bauarbeiten begonnen werden, da alle Genehmigungen bereits vorlägen. Die Vorarbeiten seien bereits im Gange, informiert Edgar Slawik, und sollen bis Juli abgeschlossen sein.

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