Haarspendetag bei „Abschnitt 2.0“: Über 10 Meter Zöpfe für einen guten Zweck

Friseuerin Hanne Ebert, die die Aktion inizieiert hatte, war von der Spendebereitschaft der Kundinnen überwältigt.
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Friseurin Hanne Ebert, die die Aktion iniziiert hatte, war von der Spendenbereitschaft der Kundinnen überwältigt.

Dass ihr Aufruf zur Haarspende auf soviel Resonanz stoßen würde und sogar eine Kundin aus München nach Homberg kommt, um sich hier ihre Haare schneiden zu lassen, damit haben Hanne Ebert und ihre Kolleginnen vom Friseursalon „Abschnitt 2.0“ nicht gerechnet. Das stolze Ergebnis: Über 35 Zöpfe, die gespendet wurden.

Homberg. Dass ihr Aufruf zur Haarspende auf soviel Resonanz stoßen würde und sogar eine Kundin aus München nach Homberg kommt, um sich hier ihre Haare schneiden zu lassen, damit haben Hanne Ebert und ihre Kolleginnen vom Friseursalon „Abschnitt 2.0“ nicht gerechnet.

„Wir sind überwältigt“, berichtet die Friseurin als sich der Haarspendetag gegen 21 Uhr seinem Ende neigt und sie müde aber überglücklich auf die zu einer über zehn Meter langen Schlange aneinandergereihten Zöpfe schaut. Seit 9 Uhr früh haben sie und ihre Kolleginnen Talisa Munder, Petra Heise und Michaela Mende am vergangenen Montag Zöpfe gebunden und fleißig geschnitten.

„Allein heute waren es 25 Zöpfe, die wir für den guten Zweck abschneiden durften“, erzählt Ebert. Und das sei nicht alles. Weil das Interesse der Haarspender so groß gewesen sei, hätten die Termine am Montag gar nicht ausgereicht. „Seit dem Aufruf in euer Zeitung und den sozialen Medien haben sich unzählige Haarspender bei uns gemeldet, so dass wir neben einer gut gefüllten Spendenbox diese Woche über 35 Zöpfe an ‚It‘s for kids‘ senden können“, so Ebert.

Einmal quer durch den Abschnitt 2.0-Salon: Aneinander gereiht ergaben die Zöpfe, die beim Haarspendetag zusammengekommen sind, eine über zehn Meter lange Schlange.

Und es geht weiter, denn auch in den kommenden Tagen kommen noch einige Kundinnen, um ihre Haare zu spenden, damit daraus Echthaarperücken für Kinder hergestellt werden können, die aufgrund verschiedener Erkrankung, wie beispielsweise Krebs ihr Haar verloren haben.

Die Haarspenderinnen kamen aus der ganzen Region und haben mehrere zig Kilometer in Kauf genommen, um sich von Ebert und ihren Kolleginnen im Homberger Friseursalon die Haare für den guten Zweck schneiden zu lassen. Die weiteste Anreise hatte eine Kundin aus München. „Durch ihre Cousine, die hier wohnt, hatte sie von unserer Aktion erfahren und den weiten Weg auf sich genommen“, so Ebert.

Eine weitere Besonderheit: Zu den zig frisch geschnitten Zöpfen gesellte sich auch ein über 60 Jahre alter Zopf, den die Besitzerin in ihrer Jugend abgeschnitten hatte und jetzt für die Aktion zur Verfügung stellte.

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