Speerwerfer Henri Alter und das MT-Staffel-Quartett standen im Finale der deutschen U23-Meisterschaften

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Warf in Leverkusen mit dem Speer persönliche Bestleistung: MT-Youngster Henri Alter.

Melsunger U23-Leichtathleten setzen bei Deutschen Meisterschaften in Leverkusen zwei Ausrufezeichen.

Leverkusen/Melsungen. In Leverkusen ermittelten Deutschlands beste Nachwuchsathleten bei der U23-DM ihre nationalen Meister. Dabei boten der Melsunger Speerwerfer Henri Alter und das MT-Staffel-Quartett über 4x400 Meter eine vorzügliche Vorstellung und empfahlen sich für die nächsten großen Wettkämpfe.

Henri Alter, setzte die Serie seiner starken Speerwürfe auch in Leverkusen fort. Nachdem er bei den deutschen Hochschulmeisterschaften als Sechster mit 65,28 Meter den Hessenmeister Hendrik Nungeß aus Neu-Isenburg um acht Zentimeter hinter sich lassen konnte, verbesserte er sich beim internationalen Speerwurf-Meeting in Jena als Dritter auf 66,97 Meter. „Ich bin in der Lage, in Leverkusen meinen Hausrekord weiter zu verbessern und hoffe, dass ich das Finale erreiche“, sagte der Student der Sportwissenschaften, der als Elftbester zu den nationalen Titelkämpfen anreiste.

Die erfolgreichen MT-Leichtathleten: (v.l.) Speerwerfer Henri Alter und die Mädels der 4 x 400 Meter Staffel mit (v.l.) Franziska Ebert, Lynn Olson, Rabea Pöppe und Katharina Wagner.

Während die Konkurrenz bei diesem sportlichen Höhepunkt zwei bis drei Meter hinter ihren Jahresleistungen zurückblieben, setzte die Melsunger Speerwurf-Hoffnung im zweiten Durchgang ein weiteres Ausrufezeichen. Nach einem schnellen Anlauf katapultierte er seinen Speer weit in das Stadion hinein. Obwohl der Rückenwind den Speer schon bald nach unten drückte, bohrte sich die Speerspitze erst bei 67,33 Meter in den Rasen. Mit dieser persönlichen Bestleistung sicherte sich Alter den sechsten Platz und hofft, dass er noch in diesem Jahr die magische 70-Meter-Marke überwerfen wird.

Über 4x400 Meter der Juniorinnen hatten sich 15 Mannschaften qualifiziert. Das MT-Team reiste mit der zwölftbesten Zeit (4:06 Min.) an. Diese Leistung brachte ihnen nicht nur den zweiten Platz bei den Landesmeisterschaften, sondern damit verbesserten sie auch den 31 Jahre alten Rekord für den Schwalm-Eder-Kreis. Da sich dieses Quartett gut auf die nationalen Titelkämpfe vorbereitet hatte, lag eine erneute Rekordverbesserung in der Luft. Aber dass die erst wenige Wochen alte Bestleistung so pulvierisiert wurde, hatte bis auf Trainer Wagner niemand auf der Rechnung. Mit der neuen hessischen Jahresbestleistung von 4:02 Minuten und einem unerwarteten achten Platz sorgten Startläuferin Katharina Wagner (60,1), Rabea Pöppe (61,5), Lynn Olson (62,5) und Schlussläuferin Franziska Ebert (58,9) für eine kleine Sensation. Ließ man doch mit Karlsruhe, Aachen und Bremen drei stärker erwartete Staffel-Teams souverän hinter sich.

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