Herbstlicher Gaumenschmaus: Borkener Wecke- un Worschtmarkt war erneut Besuchermagnet

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Vier Dutzend Stände lockten zahlreiche Besucher in die Borkener Altstadt, wo am Sonntag zum achten Mal der Nordhessische Wecke- un Worschtmarkt stattfand.

Borken. Schon in der Bibel heißt es, „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ – meist fügt der Volksmund noch „es darf auch ein Stück Wurst drauf sein“ hinzu. Am Sonntag konnte man in Borken wieder erleben, wie deftiges Brot mit leckerem „Zubehör“ veredelt werden kann, denn die achte Auflage des Nordhessischen Wecke- un Worschtmarktes lockte bei herrlichem Sonnenschein tausende Besucher in die ehemalige Bergbaustadt.

Gemeinsam mit den beiden Obermeistern, Fritz Kästel und Olaf Nolte, eröffneten Organisator Berthold Schreiner und Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm vor dem historischen Rathaus am Morgen den Markt. Drinnen gingen bereits die ersten Portionen Weckewerk über den Tresen, Ingrid und Klaus Schotte aus Fuldabrück gehörten zu den frühen Genießern der nordhessischen Spezialität.

Auf dem Pflaster der Altstadt verteilten sich insgesamt vier Dutzend Stände, an denen es vorwiegend Leckeres aus der Backstube oder der Wurstküche zu probieren und zu kaufen gab. Ergänzt wurde das kulinarische Angebot mit Käse und Fisch sowie „flüssigem Brot“, Wein und anderen Getränken.

Im Europadorf vor der Stadtkirche luden Vertreter der Partnerstädte bei Schmankerln aus ihrem Heimatland zum gemütlichen Verweilen ein. Neben der Ahlen Wurscht, der „Botschafterin Nordhessens“, die fast jeder Metzger aus der Region im Angebot hatte, fanden sich auch immer wieder andere Spezialitäten. Andreas Willer etwa bot Wildwurst aus dem eigenen Revier an, Sabine Döring warb für „Wiegand's Möhrenwurst“ und Falko Grütmatter verwöhnte seine Kunden mit Räucherspeck aus dem Allgäu. Auch die Bäcker zogen die Besucher mit aromatischem Duft in ihren Bann, herzhaftes Roggenbrot, delikate Baguettes oder süßer Obstkuchen standen bei allen hoch im Kurs.

Am Nachmittag wurden traditionell die Bäcker und Fleischer ausgezeichnet, die sich der freiwilligen Selbstkontrolle unterzogen hatten. Staatssekretär Mark Weinmeister und Vizelandrat Jürgen Kaufmann überreichten gemeinsam mit Jürgen Altenhof von der Kreishandwerkerschaft die Urkunden. „Ihre Arbeit ist ein Gewinn für die Region“, spornte Kaufmann die Lebensmittelhandwerker an, „unterstützen sie diese Wertschöpfung“, ergänzte Weinmeister und forderte das Publikum zum Einkauf beim „Fachmann vor Ort“ auf.

Noch bis zum späten Nachmittag schlenderten die Gäste aus nah und fern über die Genuss-Meile, auf dem Heimweg nahmen sich viele noch eine Wursttüte und ein frisches Brot mit nach Hause.

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