Holzbildhauer-Symposium war ein großer Erfolg

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„Alle Erwartungen wurden übertroffen. 13 Schüler der Holzschnitzschule Berchtesgaden haben wunderschöne Skulpturen herausgearbeitet".

Wabern. Die letzten Späne sind gefallen und das "Kettensägen-Massaker", wie es Roland Schippany nannte, ist beendet. 10 Tage lang konnten zahlreiche Zaungäste gegenüber dem Waberner Bahnhof verfolgen, wie zwei Meter hohen Eichenstämmen Leben eingehaucht wurde. Obwohl sich die angehenden Künstler noch in der Ausbildung befinden, beeindruckten ihre Werke doch durch großes handwerkliches Können und einen immensen Ideenreichtum. Dennoch war es für alle 13 Teilnehmer sozusagen die Krönung ihrer dreijährigen Lehrzeit, denn bei ihrer Rückkehr nach Berchtesgaden steht die Anfertigung der Gesellenstücke auf dem Programm. "Das war die beste Übung", sagte Lisa Konietzny, die mit ihrer Froschskulptur zu überzeugen wusste. Als Abschlussarbeit wird die 25jährige demnächst einen lebensgroßen Schimpansen anfertigen.

Das erste Holzbildhauer-Symposium in Wabern war jedenfalls ein voller Erfolg und die Veranstalter zogen bei der Abschlussgala im Bahnhof auch eine durchweg positive Bilanz. "Alle Erwartungen wurden übertroffen. 13 Schüler der Holzschnitzschule Berchtesgaden haben wunderschöne Skulpturen herausgearbeitet und ein Event möglich gemacht, das in Wabern für lange Zeit in Erinnerung bleiben wird", erklärte Manfred Uchtmann, nicht ohne den zahlreichen Helfern und Geldgebern, wie Kreissparkasse oder VR-Bank Chattengau, zu danken. Stolz war auch Petra Schwenzfeier. "Das, was die in 10 Tagen gemacht haben, ist sozusagen die Crème de la Crème der Bildhauerei", so die Klassenlehrerin. Bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass sich diese Veranstaltung nicht als Eintagsfliege erweist, sondern eine Fortsetzung findet, möglicherweise im Jahr 2018. (hil)

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