Homberger Neujahrsempfang 2019: Ehrenplakette der Stadt für Klaus Fabian

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Bürgermeister Dr. Nico Ritz (vorne li.) überreicht zusammen mit Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau (vorne re.) die Ehrenplakette an den Musiker und Homberger Klaus Fabian (vorne mi.).
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Zum Homberger Neujahrsempfang wurden Sportler und ein Musiker geehrt. Andreas Gehrke, hr-Journalist, sprach über den aktuellen Sinn des öffentlichen Rundfunks.

Homberg. Nach einer musikalischen Begrüßung durch den Cantare Musica Chor, der von Stephanie Steinbrecher geleitet wird, begrüßte Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau alle Gäste in der Homberger Stadthalle zum Neujahrsempfang. Die Abschaffung der Straßenbeiträge, die Sanierungs- und Neubaumaßnahmen für Kindergärten sowie den Bau an der Drehscheibe gab Thurau als Beispiele im Jahresrückblick an. „Das Projekt Stadtgrün ist ein gutes Beispiel dafür, dass Bürgerbeteiligung funktioniert“, berichtete Thurau. Zum Abschluss seiner Rede zitierte er noch Sokrates mit den Worten: „Konzentriere nicht deine Kraft auf die Bekämpfung des Alten, sondern forme das Neue.“

Sabrina Müller (li.) und ihre Mutter Angelika kamen auch zum Neujahrsempfang. Künstlerin Angelika Müller zeichnete „Blick auf Berge am Heiligen Abend“, das Titelbild der Einladung zum Neujahrsempfang.

Die höchste Auszeichnung der Stadt, die Ehrenplakette, ging an Klaus Fabian, der sein Leben der Musik widmet. Er gründete Chöre und war 50 Jahre lang Chorleiter. „Zwei Jahrzehnte musizierte er mit einem Streichquartett und sammelte sich ein fundiertes Fachwissen an. Wir danken ihm für sein verdienstvolles Wirken für die Stadt Homberg“, lobte Erwin Haas, Hauptorganisator des Abends, den Homberger.

Eugen Knoth (li.), Regionalbetreuer des Landkreises bei der IHK und Thomas Gille, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse.

Als besonderer Programmpunkt wurde der Journalist Andreas Gehrke, Leiter des hr-Studios in Kassel eingeladen. Er sprach über die Frage: „Passt der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch in die heutige Medienlandschaft?“ Nach der relativ flotten Beantwortung des Themas lobte Gehrke Bürgermeister Dr. Nico Ritz für seinen Einwand beim hr-Format „Die Wilden Camper“, als dieses in Homberg gedreht wurde. Ritz habe betont, wie schön es sei, wenn mal Klartext gesprochen werde. Mittlerweile heißt das hr-Format sogar „Jetzt mal Klartext!“. Gehrke verblieb mit den Worten „Bitte bleiben Sie kritisch, aber schätzen Sie auch, was Sie an uns haben.“

Journalist Andreas Gehrke vom hr-Studio in Kassel sprach über die heutige Notwendigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Die Stadt ehrte zudem erfolgreiche Sportler: Justin Enis vom TSV Remsfeld (Nordhessische Meisterschaft im Speer-/Hammerwurf erster Platz), Marcel Al-Batat vom TSV Remsfeld (Nordhessische Meisterschaft im Kugelstoßen erster Platz und 40 Jahre alten Hürdenlaufrekord mit 9,77 Sekunden auf 60 Meter gebrochen), Tim Löbach vom MSC Homberg (jüngster deutscher Meister durch den ersten Platz im Automobilturniersport), Matthias Schmitt vom FC Homberg (umfangreiche ehrenamtliche Arbeit im Fußball) und Martin Holfeld vom TSV Heiligenrode (Hessischer Meister im Bankdrücken mit 87,5 gestemmten Kilogramm bei einem Körpergewicht von 66 Kilogramm).

Diese fünf Sportler freuten sich über eine Ehrung in diesem Jahr (v.li.): Dr. Martin Holfeld, Matthias Schmitt, Marcel Al-Batat, Tim Löbach und ­Jus­tin Enis.

Ritz äußerte im Ausblick seine Sorgen gegenüber dem im März bevorstehenden Brexit und was dieser für Europa auf kurze wie lange Sicht bedeutet. „Es nützt uns nichts, wenn wir am Ende sagen ‘wir hatten Recht, können uns dafür aber auch nichts kaufen'“, kommentierte er den möglichen chaotischen Ausstieg aus der EU. „Wirtschaftlich stehen wir als Stadt so gut da, wie lange nicht. Die Entlassung aus dem Schutzschirm bringt aber auch dieselben Herausforderungen wie zuvor“, kommentierte Ritz weiter die Lage. Es brauche mehr Geld in den Kommunen, und „2019 kann ein gutes Jahr für Homberg werden, wenn Sie alle daran mitwirken“.

Isabelle Vaupel (v.li.) kam mit ihrem Mann Thorsten, Bürgermeister von Frielendorf, ebenso zum Neujahrsempfang wie Elke Ritz und Karin Liebermann.

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