Hospital: Am 1. Oktober wird Gefäßchirurgisches Zentrum eröffnet

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Dr. Carsten Bismarck, Chefarzt, medizinischer Leiter und einer der beiden Geschäftsführer am Hospital zum Heiligen Geist (li.), mit seinem neuen Gefäßchirurgischen Team: (v.l.) Chefarzt Dr. Hamed Mohssen, Michael Klotz und Eyas Alhousan.

Fritzlarer Krankenhaus investiert in die Zukunft – neue Technik (Angio-Suite) und neues Team für die Gefäßchirurgie

Fritzlar. Das Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar baut sein Leistungsspektrum weiter aus: Am 1. Oktober eröffnet das Krankenhaus sein neues „Gefäßchirurgisches Zentrum“. Dr. Carsten Bismarck, Chefarzt, medizinischer Leiter und einer der beiden Geschäftsführer am Hospital zum Heiligen Geist sagt: „Das ist ein weiteres Puzzle-Stück auf unserem Weg, eine ‘schlagkräftige‘ Klinik aufzustellen, die zukunftsfähig ist.“ Für das neue „Gefäßchirurgische Zentrum“ stellt sich das Hospital personell neu auf und investiert kräftig in die Technik.

„Mit Chefarzt Dr. Hamed Mohssen wird ein renommierter und erfahrener Gefäßchirurg an der Spitze eines dreiköpfigen Facharztteams stehen“, erklärt Bismarck. Zu Dr. Mohssens Team gehören die beiden erfahrenen Gefäßchirurgen Michael Klotz und Eyas Alhousan. Bismarck weiter: „Ergänzt wird das Facharztteam durch einen Assistenzarzt, der seine Weiterbildung zum Facharzt für Gefäßchirurgie durchläuft sowie durch ein Team motivierter und vor allem erfahrener Pflegekräfte und Medizinischen Fachangestellten.“

Dr. Mohssen ist bereits seit fast 20 Jahren in der nordhessischen Region gefäßchirurgisch tätig, zuletzt an der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen. Dort haben auch Mohssens Kollegen gearbeitet, die jetzt mit ihm ein Team bilden. Grund für den Wechsel waren für Mohssen auch die Perspektiven, die das Hospital mit seiner strukturellen Neuausrichtung bietet. „Mit der bald fertiggestellten neuen Angio-Suite wird sich das Hospital dann auf dem neuesten Stand der Technik befinden“, so Mohssen, „mit der Angio-Suite wird es zukünftig im Hospital zum Heiligen Geist möglich sein, offen-chirurgische, minimal-invasive und endovaskuläre Operationstechniken für Patienten aller Altersklassen, insbesondere für ältere Patienten, anzubieten.“

Endovaskuläre Chirurgie – über minimalinvasive Zugänge – bedeutet für Patienten eine schnellere Genesung, bessere kosmetische Resultate sowie ein geringeres Risiko für Komplikationen. „Die endovaskuläre Gefäßtherapie ist die Zukunft“, ist sich Dr. Mohssen sicher. Interessant ist das Hospital künftig nicht nur für Gefäß-Patienten, sondern auch für Ärzte, die die Fachrichtung Gefäßchirurgie einschlagen wollen. Denn Hamed Mohssen verfügt über die Berechtigung, solche zu Fachärzten auszubilden.

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EXTRA INFO

Neue Angio-Suite kostet 1,7 Millionen Euro

Die Angio-Suite funktioniert wie eine Röntgen-Spezialeinheit: Hier können Veränderungen in den Gefäßen direkt erkannt und therapiert werden. Die Abteilung soll für Diagnostik und Therapie von Gefäßkrankheiten sowie für die Kardiologie als Katheterplatz genutzt werden. Mit der Angio-Suite werden sich die Kapazitäten für die bisherigen Herz- und Gefäßpatienten etwa verdoppeln. Investitionskosten: 1,7 Millionen Euro

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Informations-Veranstaltung:

Interessierte Patienten können Dr. Mohssen am 17. Oktober, 17 Uhr, in der Neuen Cafeteria im Hospital zum Heiligen Geist persönlich im Rahmen einer offenen Informationsveranstaltung (Patientenakademie) zum Thema „Schaufensterkrankheit“ kennenlernen.

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