Ideen für Australien: IHK zu Coburg ehrt Melsungerin

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Die IHK zu Coburg erhte kürzlich Johanna Wagner aus Melsungen für ihre Abschlussarbeit über Ideen für Australien.

Melsungen/Coburg. Einmal im Jahr zeichnet die IHK zu Coburg vier besonders herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden der Hochschule Coburg mit Preisgeldern aus. Die Kammer, die bereits zum 37. Mal den IHK-Preis vergeben hat, ehrte in diesem Jahr unter anderemJohanna Wagner aus Melsungen. Unter dem Beifall der Ehrengäste aus Politik und Wissenschaft erhielt sie von IHK-Präsident Friedrich Herdan neben einer Urkunde rund 1.000 Euro Preisgeld.Johanna Wagner führte im Rahmen eines Praxissemesters bei den Aborigenes in Mount Magnet (West-Australien) gesundheitliche Interventionen mit verschiedenen Stämmen der australischen Ureinwohner durch. Sie bemerkte schnell, dass selbst 200 Jahre nach der Besiedlung auf dem "Fünften Kontinent" mit den Einwanderern und den Ureinwohnern zwei stark voneinander abweichende Bevölkerungsgruppen existieren.

Deshalb entwickelte sie die Idee, die Kultur der Aborigenes den Menschen mit Fotos und Worten näher zu bringen. Johanna  drehte ein Video, fertigte Bilder an und erstellte Kalender. Schließlich gestaltete sie 15 Leinwandbilder mit Zitaten der Aborigenes und dokumentierte damit ein Stück Zeitgeschichte. Die Bewohner in der Region Mount Magnet waren begeistert. Daraufhin fasste die damalige Studentin den Entschluss, ihre Produkte auf dem Tourismusmarkt zu verkaufen und die Einnahmen in Projekte für Kinder der Aborigenes zu stecken. Auch das Preisgeld von 10.000 Australischen Dollar spendete sie. Zurück in Coburg verfasste Johanna unter der Betreuung vonProf. Dr. Dr. Kohls an der Fakultät "Soziale Arbeit und Gesundheit" eine Arbeit mit der Frage: "Welche Faktoren beeinflussen den gegenwärtigen Gesundheitszustand der australischen Ur-Einwohner und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daran für gesundheitsfördernde Interventionen ableiten?"

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