Immer den roten Sternen nach: Advent in den Höfen lockt nach Fritzlar

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Am vergangenen Wochenende hieß es in Fritzlar einmal mehr "Advent in den Höfen". An insgesamt 16 Stationen in der Altstadt gab es Köstlichkeiten, Kunsthandwerk und vieles mehr.

Fritzlar. In der Domstadt begeht man die Vorweihnachtszeit gleich mit zwei großen Veranstaltungen, die alljährlich zum Besuchermagnet werden. Am zweiten Adventswochenende lockt der Weihnachtsmarkt in die Altstadt, eine Woche später heißt es dann „Advent in den Höfen“. Bereits zum zehnten Mal öffneten sich die Höfe zwischen den Fachwerkhäusern und luden zum entspannten Bummeln und Verweilen ein. Insgesamt 16 Stationen waren auf dem Stadtplan eingezeichnet, die von den meisten Besuchern nach und nach angesteuert wurden. Neulinge konnten sich dabei gut an den roten Sternen orientieren, die aus der sonst weißen Weihnachtsbeleuchtung herausstachen.

Auch diesmal wurden Standbetreiber und Besucher gleichermaßen durch das wechselhafte Wetter herausgefordert – Regenschirme, Mützen und dicke Jacken gehörten zur Grundausstattung, gute Laune erwies sich als guter Zusatz. „Wir besuchen jedes Jahr einen anderen Weihnachtsmarkt und diesmal fiel die Wahl auf Fritzlar“, erzählte Familie Deppe aus Niedersachsen und stieß mit einem Glühwein auf den gemeinsamen Ausflug an.

Im Durchgang zum Hof Winter bot das Borkener Ehepaar Lilo und Elias Saric ihr Sortiment aus Pappmaschee und Glaskunst an. Ein paar Schritte weiter schauten sich die Einkaufsbummler in der Auswahl von Heike Wohlrab um, die Mützen, Stulpen, Schals und Röcke unter ihrem Pavillon ausgebreitet hatte. Bächts Scheune erfreute sich wie immer großer Beliebtheit, denn ein Holzofen verbreitete im Innern wohlige Wärme auf dem kleinen Kunsthandwerkermarkt. Paul Bächt, angehender Steinmetzmeister, präsentierte seinen Lehnstuhl aus Granit. Dachdeckermeister Jürgen Vater verarbeitete derweil eine Schieferplatte in einen Bilderrahmen.

Der Hof Erd war dagegen nichts für „Frierkatzen“, denn die Stände waren im Freien aufgebaut. Mit Einbruch der Dunkelheit sorgten Elisabeth und Karl-Heinz Kopp als „Göttinger Drehorgelmusikanten“ für weihnachtliche Stimmung und Jäger Rüdiger Hanke mit seinem Wildschwein-Leberkäse im Kartoffelbrötchen für eine deftige Stärkung.

In den anderen Höfen ging es ebenfalls mal draußen und mal drinnen zur Sache. Kunsthandwerk, Handarbeiten und vieles mehr fand das Interesse der Gäste. Viele suchten noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk, begeisterten sich für ausgefallene Deko-Artikel oder belohnten sich selbst mit einem schönen Andenken.

Ganz nebenbei bot der Markt vielfältige Möglichkeiten, sich in illustrer Runde mit Freunden oder Arbeitskollegen zu treffen. Trotz des bescheidenen Wetters, genossen die Menschen das besondere Flair des Advents in den Höfen, bei dem es an den meisten Stellen entspannter zuging als auf den üblichen Weihnachtsmärkten.

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