Jahresbilanz des Kinderhilfswerk Global-Care: 350 Projekte in 20 Ländern

Sportliche Unterstützung: DFB-Ehrenmitglied Rolf Hocke (mi.) überreicht Beate Tohmé und Georg Frank zwei Nationaltrikots und ein Netz voller Bälle.
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Sportliche Unterstützung: DFB-Ehrenmitglied Rolf Hocke (mi.) überreicht Beate Tohmé und Georg Frank zwei Nationaltrikots und ein Netz voller Bälle.
Arbeitseinsatz in Haiti: ((v. li.) Ulrich und Regina Schmidt berichten Werner Sommerfeld von ihren Eindrücken aus dem Katastrophengebiet.
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Versteigerung für den guten Zweck: Frank Rössel (Mitte) freut sich über die beiden Nationaltrikots und den Schal.
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Sie berichtet von ihrer Monitoring-Reise: Birgit Kuhley hat aktuelle Projekte in Bangladesch, Sambia, Äthiopien und im Libanon besucht.
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Beim Neujahrsempfang vergangenen Samstag zog Geschäftsführerin Beate Tohmé Jahresbilanz und begrüßte Förderer der Stiftung.

Fritzlar. Seit mehr als 40 Jahren setzt sich das Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care für Patenschaften und Familienbetreuung, Tagesstätten, Schulen und Ausbildungsstätten, Jugendzentren und Rehabilitationseinrichtungen, Wasserprojekte und Krankenstationen sowie in der Katastrophenhilfe ein.

Über 350 Projekte in 20 Ländern der Erde, lautete die Jahresbilanz des KHW, die vergangenen Samstag beim Neujahrsempfang im Dietrich-Bonhoeffer-Haus vorgestellt wurde. Geschäftsführerin Beate Tohmé begrüßte Freunde und Förderer der Stiftung, „mit ihrem Kommen zeigen sie ihre Solidarität und Wertschätzung für unsere Arbeit“, sagte sie.

Gemeinsam mit Birgit Kuhley hatte sie eine Monitoring-Reise unternommen und dabei aktuelle Projekte in Bangladesch, Sambia, Äthiopien und im Libanon besucht. Im äthiopischen Bishoftu, etwa 45 km südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba, unterstützt Global-Care seit einigen Jahren ein Ausbildungszentrum – dort können junge Menschen eine Ausbildung in den Bereichen Küche/Gastronomie, Hotelbetrieb/Service, Bauhandwerk, Schlosser und Elektroinstallation absolvieren - alle Auszubildenden werden zudem am Computer unterrichtet. „80 Prozent der Krankheiten in Afrika gehen auf schmutziges Trinkwasser zurück“, verdeutlichte Tohmé den wichtigen Brunnenbau. Beeindruckt erzählte sie von einem 84-jährigen Mann aus Sambia, der mit großem Engagement einen solchen Brunnen betreut und sich um die notwendige Wartung der Pumpe kümmert. „In einem libanesischen Camp werden bis zu 450 Flüchtlingsfamilien aus aus Syrien betreut“, berichtete Kuhley über die dramatische Lage, „eine Frau erzählte mir von ihren Kind, das auf der Flucht erfroren sei“, so die erschütternden Eindrücke von dort. Regelmäßige Mahlzeiten für Schüler und eine qualifizierte Nachhilfe stehen im Fokus eines Projekts in Bangladesch, das den Kindern eine bessere Zukunft durch Bildung geben soll.

Erster Vorsitzender Georg Frank stellte das Schicksal zweier indischer Jungen vor, die wegen ihrer Behinderungen aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurden. „Mit einer geschenkten Ziege und ein paar Hühnern bekam der Junge mit Down-Syndrom eine verantwortliche Aufgabe, das erhöhte seine eigene Wertschätzung und die der anderen“, beschrieb er die effektive Hilfe zur Selbsthilfe. „Ich war fasziniert davon, dass man mit nur 30 Euro monatlich ein Menschenleben unterstützen kann“, schilderte Brigitte Lugner sehr emotional ihre Patenschaft für ein Kind, von denen Global Care bereits unzählige vermitteln konnte.

Um auch weiterhin helfen zu können, benötigt das KHW engagierte Unterstützer – so überreichten die Mitarbeiter des Gudensberger Altenzentrums Eben-Ezer einen Scheck über 4.000 Euro und Frank Rössel vom gleichnamige Autohaus ersteigerte für 500 Euro zwei Nationaltrikots, die DFB-Ehrenmitglied Rolf Hocke gestiftet hatte.

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