Jobcenter Schwalm-Eder stärkt Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

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Das Jobcenter Schwalm-Eder ist der „Hessischen Initiative zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ beigetreten. Staatsminister Kai Klose übergab eine Charta, die die Bestrebungen zu einer pflegesensiblen Personalpolitik zusammenfasst. Das Foto zeigt (v.l.) Staatsminister Kai Klose, Mona Luther (Gleichstellungsbeauftragte des Jobcenters) und Jobcenter-Geschäftsführer Hans-Gerhard Gatzweiler.

Staatsminister Kai Klose übergab eine Charta, die die Bestrebungen zu einer pflegesensiblen Personalpolitik zusammenfasst.

Frankfurt/Homberg. Das Jobcenter Schwalm-Eder ist neues Mitglied der „Hessischen Initiative zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ und baut damit seine pflegesensible Personalpolitik weiter aus. Staatsminister Kai Klose überreichte Jobcenter-Geschäftsführer Hans-Gerhard Gatzweiler und Gleichstellungsbeauftragte Mona Luther im Haus der Wirtschaft Hessen (Frankfurt) die unterzeichnete Charta, mit der sich das Jobcenter freiwillig unter anderem zur Enttabuisierung und Würdigung der Übernahme von Pflegeaufgaben, zur Förderung einer entsprechenden Organisationskultur und zum lösungsorientierten Umgang mit den Situationen der pflegenden Beschäftigten verpflichtet.

„Aufgrund der älter werdenden Bevölkerung wird die häusliche Pflege immer wichtiger, denn jeder von uns möchte möglichst lange zuhause wohnen bleiben. Deshalb müssen wir als Arbeitgeber alles dafür tun, Arbeit und häusliche Pflege von Angehörigen miteinander zu vereinbaren – flexible Arbeitszeitmodelle sind hier erst der Anfang“, sagte Gatzweiler.

„Unser Gesundheitstag im Mai hat sich ebenfalls diesem Thema gewidmet. Ab sofort bin ich nun auch die erste Anlaufstelle für Kolleginnen und Kollegen, die zuhause die Pflege von Angehörigen bewältigen müssen und berate diese gerne“, fügte Gleichstellungsbeauftragte Mona Luther hinzu.

„Hier in Hessen werden über drei Viertel aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Ihre Angehörigen stemmen also den Löwenanteil der Pflege“, so Klose. „Mit dem Beitritt zeigen Unternehmen, dass sie für das Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf offen sind und gemeinsam mit den Beschäftigten Lösungen suchen“, betonte der Minister.

Ins Leben gerufen wurde „Beruf und Pflege vereinbaren – die hessische Initiative“ vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen, der berufundfamilie Service GmbH und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft unter dem Dach der Seniorenpolitischen Initiative Hessen.

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