Junge "Cowboys" fangen Kälber an ICE-Strecke bei Körle ein

Am vergangenen Samstag sind an der ICE-Strecke bei Körle zwei junge Kälber von einer Weide ausgebüxt. Gefangen wurden die Ausreißer von zwei Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren.

Körle. Der besonnene Einsatz zweier 13 und 14 Jahre alter Jungen aus Körle verhinderte Schlimmeres. Zwei junge Kälber waren am vergangenen Samstag (30.5.), gegen 20 Uhr, von einer Weide im Bereich der ICE-Strecke ausgebüxt und liefen am Körler Überholbahnhof in Richtung der Gleise. Hier fahren Züge mit einer Geschwindigkeit bis zu 250 Stundenkilometern.

Mit Hilfe von Stricken konnte die Jungen die Kälber festhalten. Der 14-Jährige rief mit seinem Handy sofort die Polizei. "Die jungen "Cowboys" haben sehr gut reagiert!", lobt die Bundespolizei den Einsatz der beiden Jungen. Am Einsatz beteiligt waren jeweils eine Streife der Polizei Melsungen und der Bundespolizeiinspektion Kassel.

Wegen des Vorfalles musste der Bahnverkehr aus Sicherheitsgründen den Streckenabschnitt kurzzeitig in langsamer Fahrt passieren. Insgesamt verspäteten sich dadurch fünf Züge jeweils um rund zehn Minuten. Der ortsansässige Tierhalter war kurz darauf ermittelt und konnte seine Tiere wieder in Empfang nehmen. Niemand kam zu Schaden.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Tierhalter ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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