Kampfhubschrauber „Tiger“ werden nach Mali verlegt

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In der Halle 8b der Fritzlarer Georg-Friedrich-Kaserne wurden die ersten beiden von insgesamt vier Kampfhubschraubern auf die Tieflader gehoben.

Heute wurden die ersten beiden Kampfhubschrauber „Tiger“, die in Fritzlar stationiert sind und die für den UN-Einsatz in Mali bestimmt sind, auf Lkw verladen und abtransportiert.

Fritzlar. Nachdem Anfang des Monats die ersten Soldaten aus der Fritzlarer Georg-Friedrich-Kaserne zu ihrem UN-Einsatz in Richtung des westafrikanischen Staates verabschiedet wurden (wir berichteten), folgt jetzt das Material: Am Donnerstag wurden die ersten zwei „Tiger“ Kampfhubschrauber verladen und abtransportiert.

Mit Tiefladern wurden sie zum Flughafen nach Leipzig gefahren. Und von dort aus werden die Kampfhubschrauber – nach derzeitigem Stand am kommenden Montag – nach Mali geflogen.

Auf Spezialtiefladern traten die Tiger ihre Reise zum Leipziger Flughafen an.

Das Kampfhubschrauberregiment 36, das in der Fritzlarer Georg-Friedrich-Kaserne stationiert ist, nimmt mit bis zu 120 Soldatinnen und Soldaten und vier Kampfhubschraubern Tiger an der UN-Mission MINUSMA teil.

MINUSMA – mit über 13.000 Soldatinnen und Soldaten und zirka 2.000 Polizisten aus über 50 Nationen – besteht seit 2013. Diese UN-Mission gilt auf Grund der aktuellen Sicherheitslage in Mali als momentan gefährlichste Mission der Vereinten Nationen. Derzeit sind rund 800 deutsche Soldatinnen und Soldaten bei MINUSMA im Einsatz.

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