Kippen-Rock Festival in Arnsbach

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Diesen Samstag steigt bereits zum neunten Mal das Kippen-Rock Festival in Borken-Arnsbach.

Borken-Arnsbach. „Niemand aus der rechten Szene ist in Arnsbach willkommen. Und diese Message wollen wir mit unserem Event verdeutlichen“, sagen die Initiatoren des Kippen-Rocks im Borkener Ortsteil Arnsbach und setzen mit ihrem Festival ein Zeichen gegen Intoleranz und Rechtsextremismus. Musik verbindet Menschen – und das ohne Grenzen. Diese Idee wurde so gut angenommen, dass mittlerweile zum neunten Mal das Rockfestival stattfindet.

Der Rock-Wahnsinn in Arnsbach steigt in diesem Jahr am Samstag, 1. Juli. Einlass ist ab 18 Uhr. Gäste aller Altersgruppen dürfen sich wieder auf ein Hammer-Festival freuen. Die Location: Ein ehemaliger, zugekippter Kohletagebau bei Arnsbach, der heute ein Sportplatz ist. Hier bekommen junge, aufstrebende Musiker die Chance, sich auf einer großen Open Air-Bühne zu beweisen. „Wir legen, neben den äußerst vielversprechenden Bands, Wert darauf, für jeden etwas anzubieten, so dass sich alle Besucher wohlfühlen und es somit zu einem besonderen Festivalerlebnis wird“, sagt Heiko Möller, erster Vorsitzender des Kippen-Rock Teams. Und weiter: „Im letzten Jahr haben wir gute Erfahrungen gemacht, als Sitzgelegenheiten ein paar Strohballen anzubieten. Das kam so gut an, dass wir das ausbauen. Wenn es heiß wird, ist eine neue Idee Planschbecken aufzustellen. Sollte es regnen, stellen wir Zelte bereit.“

Liedfett, skameleon, Captain Disko und Co.

„Liedfett“, das Akustik-Punk-Quartett aus Hamburg, ist mit seiner „Wieder nicht schlafen“-Release-Tour zurück. Und das nicht ohne Grund: So erblickte das neue Album Anfang das Licht der Welt und das wollen die Herren „Liedfett“ mit den besten Fans der Welt, dem „Schmierlappenkommando“, gebührend feiern. Mit einer Live-Besetzung von neun Musikern begeistert die Ska-Cover-Band „skameleon“ das Publikum mit ihren tanzbaren Interpretationen der größten Rock- und Pop-Klassiker. Die Lieder sind zwar bekannt, die Umsetzung im Ska-Stil überrascht jedoch und macht jeden Song eingängig und tanzbar. Damit hebt sich „skameleon“ deutlich von anderen Coverbands ab. Bekannte Welthits werden genauso eigenwillig „ge-ska-covert“ wie Rockballaden der 90er, bekannte Film-Melodien oder Songs der Neuen Deutschen Welle. „Captain Disko“ hingegen zelebrieren den Mainstream. Mit Selbstironie, Spaß und einer mitreißenden Performance elektrisiert die Gitarren-Pop-Formation aus dem Ruhrgebiet ihre Fans. Eine Liveshow, die sich gewaschen hat. Ihre unverwechselbare Art der zivilisierten Eskalation hallt noch lange in den Köpfen. Ob Stadtfest oder Clubkonzert – am Ende ist es immer eine gute Party. Drums, die knallen wie ein Donnerwetter, Bässe, die die Seele massieren, melodisch-mitreißende Gitarrenriffs und eine Stimme, die Reibeisencharakter hat – so lässt sich die Musik von „Long Way Home“ am besten beschreiben. Das Gesamtpaket der drei Göppinger Jungs stimmt: Jung, dynamisch, frisch und mit der Fähigkeit, schnell positive Stimmung zu verbreiten, können sie jeden zum Tanzen bringen. Zuletzt bringen die Jungs von „Rising Insane“ neben einer energiegeladenen Liveperformance, einen ausgewogenen Mix aus Brutalität und Emotionen, die den Unterschied wirklich ausmachen, auf die Bühne.

Einlass am Samstag, 1. Juli, ist ab 18 Uhr am Sportplatz in Borken-Arnsbach. Karten gibt es im Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.kippen-rock.de für 12 Euro und an der Abendkasse für 15 Euro.

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