Knüllwald: 1.000 Läufer messen sich beim Bad Wolf Dirt Run

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Rund 1.000 Läufer kämpfen sich beim Bad Wolf Dirt Run in Knüllwald durch den Morast.

Knüllwald. Laufen war gestern, heute ist Spaß die Devise im Kampf mit Schlamm, Wasser und kniffligen Hindernissen. Dafür waren es aber ziemlich viele Freunde der härteren Gangart, die am Wochenende  nach Knüllwald gepilgert waren. Dort trafen sich nämlich 1.000 mutige Morast-Jünger aus ganz Deutschland, um beim "Bad Wolf Dirt Run" mal so richtig die Sau rauszulassen.

Das ehemalige Tagebaugelände war nun bereits zum zweiten Mal der Austragungsort des härtesten und dreckigsten Lauf-Ereignisses, das die Region zu bieten hat. Bereits erprobte Rennschweine erwartete eine neue Streckenführung, die sie in bisher unbekannte Winkel des etwa 70 Hektar großen Geländes führte. Mit dem guten alten Hürdenlauf auf der Aschenbahn hatte dieser Abenteuerspielplatz jedenfalls nichts mehr zu tun.

Und als Bürgermeister Jörg Müller endlich den Startschuss für das wahlweise 9 oder 18 Kilometer lange Spektakel gab, spielten sich Szenen ab, die an Filme mit US-Marines erinnerten, denn diese waren nur mit den Begriffen kriechen, klettern, schwitzen und leiden zu umschreiben.

Obwohl der Atem schließlich in den Bronchien brannte, kamen die meisten doch mit einem seligen Lächeln im Ziel an. Auf die Frage, wie diese Tortur gewesen ist, antwortete etwa Andreas Späth aus Bad Zwesten: "Schön schlammig, anstrengend, dreckig und gemein". Erster Wolf der Großen Runde war übrigens JohannesGabbert aus Frankfurt/Oder.

Weitere Bilder vom Bad Wolf Dirt Run gibt es auch auf www.brauser24.de

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