An der König-Heinrich-Schule fand die 14. Kinderakademie statt

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Kinder des Technik-Kurses testen ihre Solarfahrzeuge vor dem Hauptgebäude der KHS.

Vier Tage lang forschten 78 Kinder bei der 14. Kinderakademie der König-Heinrich-Schule.

Fritzlar. Vier Tage lang besuchten 78 neun- bis zwölf­jährige Kinder in der letzten Sommerferienwoche freiwillig die Schule. Sie nahmen an der 14. Kinderakademie der König-Heinrich-Schule teil, experimentierten und erforschten in vier verschiedenen Kursen Themen, die den Dritt- bis Fünftklässlern sonst in diesem Alter noch verschlossen sind.

So trugen die 30 Kinder, die den Chemiekurs besuchten, bereits nach wenigen Minuten wie selbstverständlich ihre Laborkittel und Sicherheitsbrillen, während sie an insgesamt 30 Versuchsstationen verschiedene Experimente durchführten. Unter der Aufsicht der beiden Chemielehrerinnen Jessica Breitling und Nicole Koch und vier Schülerassistentinnen stellten die Kinder unter anderem kulinarische Köstlichkeiten wie Schokolade, Karamell, Schokocrossies und Gummibärchen her. Auf dem „Stundenplan“ standen aber auch Flaschenraketen, Schaumfeuerlöscher, selbstgemachte Wasserfarben und vieles mehr.

Auch die Techniker waren sehr produktiv. Nachdem die 19 Kinder vom Technikkurs sich mit Reihen- und Parallelschaltungen vertraut gemacht hatten, konstruierten sie Feuermelder und kleine Spiele wie den „Heißen Draht“. Unter der Anleitung des Physiklehrers Hartmut Dilcher und seinen drei Schülerassistenten baute anschließend jedes Kind als Highlight der vier Tage ein eigenes Solarfahrzeug zusammen. Die Fahrzeuge wurden zum Teil mit kleinen Details „aufgemotzt“ und konnten bei dem guten Wetter gleich ausgiebig getestet werden.

In den Informatikräumen machten sich 18 Kinder mit einfachen Programmiersprachen bekannt und lernten bereits am ersten Tag, wie man eine interaktive Grußkarte mit leuchtenden Ballons und automatisch eingeblendeten Grußbotschaften zum Geburtstag erstellt. Bereits nach kurzer Zeit waren die Schüler soweit, dass sie unter der Anleitung des Mathereferendars Sebastian Weigel und des Abiturienten Marlin Jarms und eines Schülerassistenten eigene kleine Spiele programmieren konnten, bei denen die Spielfiguren nicht von einer fliegenden Hexe gefangen werden durften.

Die Biologen waren gleich vor Ort der Natur auf der Spur. So konnten die elf Jungen und Mädchen in diesem Kurs das schuleigene Biotop aufsuchen und dort mit Hilfe der leitenden Biologielehrerin Kerstin Knop, unterstützt von ihrem Sohn, einige Pflanzen und Tiere auflesen und aus dem Teich angeln. Das so beschaffte Material wurde anschließend in den Bioräumen untersucht. So wurde z.B. erforscht, welche Vorlieben bestimmte Insekten wie Asseln bezüglich Wärme, Helligkeit und Feuchte haben. Außerdem wurden die Pflanzen und Erdproben mikroskopiert.

Die Begeisterung der Kinder während der Akademie und die positiven Rückmeldungen der Eltern lassen für Ursula Ostheim, Organisatorin der Kinderakademie und Lehrerin an der KHS, nur einen Schluss zu: Im nächsten Jahr wird die 15. Kinderakademie an der KHS stattfinden!

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