Leserbrief: "Kleingewerbe ja, Container nein!"

Kathrin Hellwig-Rejsek aus Malsfeld-Ostheim äußert Bedenken zu den aktuellen Planungen, ein Logistikunternehmen in Nähe zur Ortslage anzusiedeln.

Malsfeld. Dieser Leserbrief bezieht sich auf den Artikel, den Sie hier finden.

Ich als Mutter von einem Kind im Vorschulalter mache mir große Sorgen wegen der geplanten Ansiedlung von Industrie und Logis­tik (insbesondere des geplanten Containerumschlagplatzes) westlich der A7, also in Dorfnähe. Ich habe nichts einzuwenden gegen das bestehende Gewerbegebiet östlich der A7, da dort Arbeitsplätze entstanden sind und es Steuern für die Gemeinde Malsfeld einbringt. Vor allem das dort bereits angesiedelte Kleingewerbe ist durch optisch angenehme Bauweise und den gut bezahlten Jobs ein Gewinn für unsere Gemeinde.

Doch an bereits bestehenden Logistikunternehmen östlich der A7 kann man gut erkennen, welche Nachteile durch große Betriebe entstehen. Lärm durch das hohe Verkehrsaufkommen am Tag, in der Nacht sowie viel Müll.

Ich habe mich bewusst für das ländliche Leben entschieden, auch um meinem Kind das Spielen in der Natur zu ermöglichen. Wo sollen wir dann noch spazieren gehen und wo können unsere Kinder sicher spielen? Wer will schon sein Kind im Schatten und Lärm von Containern aufwachsen sehen. Welcher Erwachsene will um Container spazieren gehen oder Fahrrad fahren? Deshalb will ich auf keinen Fall ein solches Unternehmen wie den geplanten Containerumschlagplatz oder sonstige Logistik und Indus­trie in Dorfnähe.

Warum siedelt man die interessierten Logistikunternehmen nicht auf einer der noch freien Flächen im bestehenden Gewerbegebiet östlich der A7 oder sogar am Containerbahnhof in Malsfeld an?

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