Kommers und Tag der offenen Tür zur Eröffnung des neuen Gudensberger Feuerwehrhauses

Zahlreiche Interessierte wollten am Tag der offenen Tür die Vorführungen der Gudensberger Brandschützer an der neuen Feuerwache sehen.
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Zahlreiche Interessierte wollten am Tag der offenen Tür die Vorführungen der Gudensberger Brandschützer an der neuen Feuerwache sehen.
Drücken den Knopf zur Freigabe: (v.l.) Wehrführer Christoph Hiebsch, Bürgermeister Frank Börner, Bauleiter Jörg Vetter (Firma K-plan), Stadtbrandinspektor Markus Iffert und seine Stellvertreterin Katrin Möbus.
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Drücken den Knopf zur Freigabe: (v.l.) Wehrführer Christoph Hiebsch, Bürgermeister Frank Börner, Bauleiter Jörg Vetter (Firma K-plan), Stadtbrandinspektor Markus Iffert und seine Stellvertreterin Katrin Möbus.
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Am Samstag, 3. November, wurde in Gudensberg groß gefeiert. Nach zwei Jahren Bauzeit ist der lang ersehnte Wunsch eines Feuerwehrhauses nun Realität.

Gudensberg. Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde für die Feuerwehr Gudensberg der lang ersehnte Wunsch eines neuen Feuerwehrhauses nun Realität. Wo bis zum Freitagmittag noch die letzten Handwerker ihre Arbeiten vollendeten, ist am Samstag, 3. November, die Feuerwehr in das neue Haus an der Metzer Straße eingezogen.

Dieser Tag wurde in Gudensberg groß gefeiert. Los ging es am Samstag um 11 Uhr mit einem Blaulichtumzug. Alle Einsatzfahrzeuge der Gudensberger Feuerwehren fuhren vom alten Feuerwehrhaus im Löhner Weg über die Fritzlarer Straße, Besser Straße Freiheit, Bahnhofstraße, Kasseler Straße und Metzer Straße zum neuen Haus.

Angeführt wurde der Umzug von Bürgermeister Frank Börner, dem Stadtbrandinspektor Markus Iffert, seiner Stellvertreterin Katrin Möbus und den Mitgliedern des Magistrates und der Stadtverordnetenversammlung.

Mit dabei die Kinder- und Jugendfeuerwehren, die Einsatz- und Seniorenabteilungen aller Gudensberger Feuerwehren. Mit dabei auch Abordnungen der Partnerstädte aus Schtschyrez (Ukraine) und Jelz-Laskowice (Polen). Hunderte von Menschen, manche Schätzungen sprachen von über tausend Menschen, aus Gudensberg und aus umliegenden Gemeinden sahen sich diesen Umzug an.

Nach dem Umzug erfolgten die offizielle Weihung und Segnung des neuen Hauses durch die beiden Pfarrer Simon Graef und Gunnar Hartmann. Sicherlich 500 Zuschauer hatten sich in der Fahrzeughalle eingefunden und sie erlebten mit, wie die beiden Pfarrer Katrin Möbus und Markus Iffert ein in Bethlehem hergestelltes Kreuz aus Holz mit dem Schriftzug „Jesus“, als sichtbares und bleibendes Zeichen, überreichten.

Dem Bauleiter der Feuerwehr, Verdy Ryffel, wurde für seinen unermüdlichen Einsatz für dieses Objekt noch eine besondere Ehrung zu teil. Der Übungshof wird ab sofort Verdy-Ryffel-Platz heißen. Ein entsprechendes Straßenschild wurde ihm übereicht und noch an dem Nachmittag montiert.

Den ganzen Nachmittag über nahmen sicherlich an die 2.000 Menschen die Möglichkeit war und besichtigten das neue Haus, entweder alleine oder sie nahmen an den zahlreichen Führungen teil. Im Freigelände wurden den Gästen viele Attraktionen geboten. Bei den Jugendfeuerwehren konnte in einem Rauchzelt hautnah erlebt werden, welche Sicht man in einer verrauchten Wohnung hat. Feuerwehr und ihre Ausrüstungen und Löschtaktiken im Wandel der Zeit wurden vorgeführt. Auch den Wandel der Wettkämpfe wurde gezeigt. Abgeschlossen wurden die Vorführungen mit einer Vorführung der Technischen Hilfeleistung.

Für Abwechslung und humorvolle Darstellung der Arbeit der Feuerwehr sorgte das Duo Pico Bello aus Göttingen. Hauptbrandmeister Schröder und sein Auszubildender Achim Krawuttke zeigten so manche Kunststücke. Am Abend ging es dann hoch her im Feuerwehrhaus. Die Band „No-Limit“ heizte das sehr zahlreiche erschienene Publikum rasch ein. Die Halle war so voll, dass keine Personen mehr in die Halle eingelassen wurden. Deshalb wurde noch ein Tor geöffnet und so feierten viele Leute auf dem Hof mit. Von vielen der Gäste konnte man hören „Endlich mal wieder ein richtiges Fest in Gudensberg“.

Bereits am Freitagabend nahmen ca. 450 Leute an einem Kommers im neuen Feuerwehrhaus teil. Markus Iffert und Katrin Möbus führten gekonnt durch das Programm. Bürgermeister Frank Börner teilte in seiner Rede einige Daten zum Bau des Hauses mit. „Mit 5,5 Millionen Euro sicherlich einer der teuersten Bauten, aber auch ein notwendiger Bau, in der Geschichte der Stadt Gudensberg und so etwas, erlebt man im Leben eines Bürgermeisters sicherlich nur einmal“, betonte Börner.

Zum Schluss überreichte Jörg Vetter, Bauleiter des Planungsbüros K-Plan, symbolisch einen automatischen Schlüssel, einen Transponder, an den Bürgermeister und die Gudensberger Feuerwehr.

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