Kreativität fürs Bergbaumuseum: Freudenthaler Elina Stork und Erika Ehl helfen fleißig mit

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Erika Ehl aus Freudenthal feierte am 11. Mai ihren 85. Geburtstag und hilft trotz des hohen Alters noch bei der Vorbereitung von Museumsveranstaltungen mit. Als kleines Dankeschön wurde ihr ein Blumenstrauß überreicht.

Bei Besuchen von Veranstaltungen des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseums  kommt man nicht umhin, zahlreiche kleine Kunstwerke zu entdecken. Dahinter stecken die ehrenamtlichen Helferinnen von Künstlerin Lilo Saric: die 5-jährige Elina Stork und die 85-jährige Erika Ehl aus Freudenthal.

Borken-Freudenthal. Viele kleine Kunstwerke tragen die Handschrift von Elina Stork und Erika Ehl aus dem Borkener Stadtteil Freudenthal: Die lächelnde Osterhasenfamilie, die die Themenparkbesucher beim Frühlingsfest begrüßte, versteckte Ostereier und die Schnittbögen für bergmännische Schachthüte, die demnächst auf dem Stand des Bergbaumuseums auf dem Hessentag in Korbach als Souvenir an die Kinder ausgegeben werden.

Die beiden fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen unterstützen mit ihrer Arbeit die Künstlerin Lilo Saric, die seit etwa drei Jahren zahlreiche Veranstaltungen des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseums ideenreich mit vorbereitet und bereichert.

Früh übt sich … Elina Stork (fünf Jahre) hat bei der Herstellung der Osterhasenfamilie fleißig geholfen.

Wenn Lilo Saric in ihrer Freudenthaler Werkstatt arbeitet, schaut das Nachbarskind des Öfteren ganz gespannt und voller Tatendrang vorbei. Dann schnappt sie nicht nur den einen oder anderen kunsthandwerklichen Tipp auf und lernt Techniken kennen, sondern probiert jede Menge selber aus – wie in einem Künstleratelier. Pappmaché, Holzbearbeitung, Zeichnen, Spielideen für die Ostereier-WM oder die Kürbis-Olympiade entwickeln – Elina ist mit Feuereifer dabei.

Auch die Mutter von Lilo Saric, Erika Ehl, hilft nach Kräften mit. Sie modelliert, schneidet zurecht und kleidet aus. Die gelernte Näherin hat einst für ganz Freudental Nadel und Faden geschwungen, Arbeitshosen ausgebessert und Kleidung geflickt. Dieser Erfahrungsschatz kommt ihr jetzt zugute. Die gebürtige Hernerin war in erster Ehe mit einem Bergmann verheiratet.

Mit 85 Jahren noch fleißig am Nähen

Nach dessen Tod zog sie der besseren Luft wegen vom Ruhrgebiet nach Nordhessen und heiratete hier mit Kurt Ehl einen Lokführer des Bergbau- und Energiekonzerns PreussenElektra. Somit hat sie auch einen direkten Bezug zum heutigen Bergbaumuseum.

Erika Ehl feierte am 11. Mai ihren 85. Geburtstag. Das ganze Museumsteam gratuliert herzlich und bedankt sich für die hilfreiche Handarbeit und die „Kunst aus dem Nähkästchen“. Elina wird natürlich auch zur Geburtstagsfeier vorbeikommen. Sie freut sich schon auf ihre Einschulung im August. Ob sie sich ihre Schultüte

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