Ein lachendes und ein weinendes Auge beim Neujahrsempfang in Fritzlar

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Bürgermeister Hartmut Spogat sowie der scheidende Regimentskommandeur Dr. Volker Bauersachs und der neue Regimentskommandeur Sönke Schmuck begrüßten über 400 Gäste in der Stadthalle.

Fritzlar. Der diesjährige gemeinsame Neujahrsempfang der Stadt Fritzlar und des Kampfhubschrauberregiments 36 war Begrüßung und Abschied zugleich. In Begleitung ihrer Ehefrauen, hießen Bürgermeister Hartmut Spogat, Oberst Dr. Volker Bauersachs und Oberstleutnant Sönke Schmuck bereits am Eingang die Gäste willkommen.

Nach der musikalischen Einleitung durch das Klarinettenensemble des Heeresmusikkorps, eröffnete der Hausherr den langen Begrüßungsreigen der Ehrengäste. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Behörden, Vereinen und Verbänden, den Kirchen und weiteren Sparten waren der Einladung in die Stadthalle gefolgt - neben Bundeswehr-, Polizei- und Feuerwehruniformen, stachen vor allem die bunten Gewänder der Karnevalisten ins Auge.

„Dies ist ein besonderer Empfang, den ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge begehe“, sagte Spogat mit Blick auf den Kommandowechsel in der Georg-Friedrich-Kaserne. „Herr Oberst Dr. Bauersachs, sie haben sich immer für das Miteinander zwischen den Soldaten und den Fritzlarern eingesetzt“, dankte er dem scheidenden Regimentskommandeur und die Anwesenden zollten ihm mit kräftigem Applaus Respekt. Der „Neue“ sei bereits seit zehn Jahren Fritzlarer Bürger, denn zumindest am Wochenende sei er im Stadtteil Werkel zuhause.

Bei seinem Rückblick auf das vergangenen Jahr zählte das wiedergewählte Stadtoberhaupt an die zwei Dutzend Highlights in der Domstadt auf, darunter der Deutsche Landjugendtag, das Kaiserfest oder die rasche Wiedereröffnung des Hospitals zum Heiligen Geist nach dem verheerenden Brand. Er dankte vielen engagierten Menschen in und um Fritzlar, allen voran den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren sowie den Rettungs- und Hilfsdiensten, die rund um die Uhr ehrenamtlich tätig seien.

Oberst Dr. Bauersachs gab einen kurzen Überblick über den abgeschlossenen Mali-Einsatz und dessen langwierige Nachbereitung am Standort. „Das braucht alles seine Zeit, da bin ich realistisch, aber auch optimistisch“, erläuterte er die umfangreichen personellen und technischen Veränderungen innerhalb des Verbandes. „Werkel ist der Nabel der militärischen Welt“, machte sein Nachfolger, Oberstleutnant Schmuck, anhand seiner grafisch dargestellten Vita deutlich - „wir wollen Bewährtes beibehalten“, versicherte er in Bezug auf das gewachsene Miteinander zwischen Stadt und Soldaten.

Im Anschluss an die Rück- und Ausblicke zeichnete der Bürgermeister verdiente Sportler aus, darunter Schwimmer, Schützen und Leichtathleten. Dem offiziellen Teil des Neujahrsempfangs schloss sich ein gemütliches Beisammensein an – Soldaten und die Damen der FKG „Die Eddernarren“ sorgten für das leibliche Wohl der Gäste.

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